Coca-Cola hat nach einem unerwartet starken dritten Quartal seine Jahresziele erneut angehoben. Der US-Getränkekonzern profitierte nach eigenen Angaben von einem deutlich gestiegenen Absatz und leicht höheren Preisen. Besonders zuckerfreie Getränke verkauften sich demnach gut.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 7 Prozent auf knapp 13,4 Milliarden Dollar (etwa 12 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Auch bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe lag das Wachstum den Angaben zufolge in dieser Größenordnung.
Die jüngsten Preiserhöhungen hatten für Unmut bei manchem Abnehmer in Deutschland gesorgt. Als letzter großer Händler hatte Edeka sich mit dem Getränkeriesen auf neue Konditionen geeinigt.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Coca-Cola-Chef Henrique Braun nun ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent. Erst im Juli hatte Coca-Cola die Prognose auf rund 5 Prozent angehoben. Auch beim vergleichbaren Ergebnis je Aktie schraubte das Management seine Erwartungen nach oben: Statt der bisher in Aussicht gestellten neun bis zehn Prozent rechnet der Konzern nun mit einem Zuwachs von mindestens 11 Prozent.
Operativ verdiente Coca-Cola im Berichtsquartal laut der Mitteilung knapp 4,47 Milliarden Dollar – 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich legte der Gewinn um 8 Prozent auf gut vier Milliarden Dollar (3,6 Mrd. Euro) zu. Das vergleichbare Ergebnis je Aktie erreichte 0,91 Dollar und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.