Das Food-Start-up Verrano ist einem wichtigen Ziel näher gekommen: 2026 möchte es seine veganen Produkte in den Handel bringen. Nun wurde die erste Finanzierungsrunde beendet.
Gemüseanteil von rund 95 Prozent
Unterstützt wird das 2023 gegründete Startup ab sofort durch die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Tobias Weber (CEO von Weber Food Technology) und die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford. Das eingesammelte Kapital soll primär in den Ausbau der Produktionskapazitäten fließen.
Verrano hat ein Verfahren entwickelt, um Gemüse durch Reifung zu veredeln. Die Philosophie: Statt der Entwicklung hochverarbeiteter Alternativprodukte wird regional angebautes Wurzelgemüse durch handwerkliche Veredelung zu einem geschmacklich neuartigen Naturprodukt. Der Gemüseanteil liegt bei rund 95 Prozent; bei nur wenigen Zutaten würden kaum künstliche Zusatzstoffe verwendet, heißt es. Die Produkte werden als dünner Aufschnitt, Würfelmix und am Stück angeboten - als Brot- und Teigbelag, zum Kochen oder als Teil einer Snackplatte.
Für die Gastronomie bereits verfügbar
Kürzlich wurde Verrano von der Tierschutzorganisation Peta mit dem Vegan-Award 2026 in der Kategorie Beste vegane Innovation ausgezeichnet.
Die Produkte aus gereifter Steckrübe, Sellerie oder Roter Bete sind bereits für die Gastronomie verfügbar. Die Kunden des Startups reichen nach Firmenangaben von Cafés und Hotels, über Fine Dining Restaurants bis hin zu Großkunden, wie der Deutschen Bahn. Während des Aktionsmonats Veganuary wurden die Produkte aufmerksamkeitsstark deutschlandweit in den Bordbistros der Deutschen Bahn gelistet.
Die Gründer des Startups sind Manuel Siskowski, Maximilian Bubenheim und Felix Linnenschmidt.
