Westfleisch:Positive Entwicklung

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Westfleisch Positive Entwicklung

Carsten Schruck (Foto), geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Westfleisch SCE, legt vorläufige Zahlen für 2016 vor. Der Konzern-Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 2,47 Mrd. Euro und der Jahresüberschuss auf 12,7 Mio. Euro (Vorjahr: -4,1 Mio. Euro). Trotz des Wegfalls von rund 20 Prozent der Produktionskapazitäten durch den Brand am Standort Paderborn vor etwa einem Jahr wurden Marktanteile gehalten, teilweise sogar ausgebaut.

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So stieg der Absatz von Schweinefleisch um 8,1 Prozent auf rund 639.000 t, der von Rindfleisch um 2,8 Prozent auf 106.000 t. Johannes Steinhoff, ebenfalls geschäftsführendes Mitglied, im Westfleisch‐Vorstand, kündigte an, im laufenden Geschäftsjahr mit Investitionen an den Standorten Coesfeld und Oer‐Erkenschwick zum Ausbau der Schlachtkapazitäten für Schweine zu beginnen. Die Westfleisch‐Vertragspartner und Mitglieder. Sie können mit der Ausschüttung einer Dividende von 2,5 Prozent auf Geschäftsguthaben‐Einlagen sowie eines nach Tierarten gestaffelten Sonderbonus rechnen. Das Gesamtvolumen der Ausschüttungen liegt bei rund 2,2 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Fleischvermarkters ist mit mehr als 40 Prozent unverändert. Detaillierte Angaben zu den Geschäftsbereichen des Konzerns folgen im Geschäftsbericht, der im Rahmen der Generalversammlung 2017 im Juni veröffentlicht wird.