Der Lebensmittelhandel hat sich im April vergleichsweise stabil entwickelt. Die Umsätze in diesem Segment sanken preisbereinigt nur minimal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der gesamte Einzelhandel verzeichnete dagegen einen deutlicheren Rückgang von 1,1 Prozent.
Vor allem weniger Textilien, Schuhe und Lederwaren verkauft
Besonders schwach entwickelte sich der Handel mit Nicht-Lebensmitteln. In diesem Bereich schrumpften die preisbereinigten Umsätze um 1,3 Prozent. Die Kunden kauften vor allem weniger Textilien, Schuhe und Lederwaren, so die Behörde. Nominal, also einschließlich der Preisentwicklung, sanken die Gesamtumsätze im Einzelhandel um 1,2 Prozent.
Der Vergleich mit dem Vorjahresmonat fällt dagegen positiv aus. Die Einzelhandelsumsätze stiegen nominal um 3,4 Prozent, preisbereinigt um 2,3 Prozent.
Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Online-Handel. Die Internet-Händler steigerten ihre preisbereinigten Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,1 Prozent.

