Die Schwarz-Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 4,9 Prozent auf 175,4 Milliarden Euro gesteigert. Die Unternehmensgruppe schuf weltweit rund 20.000 neue Arbeitsplätze, davon etwa 4.000 in Deutschland, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt beschäftigt die Gruppe nun rund 595.000 Mitarbeiter.
Die Handelstöchter Lidl und Kaufland erweiterten ihr Filialnetz um etwa 300 neue Standorte auf insgesamt rund 14.200 Filialen. Lidl steigerte den Filialumsatz nach Unternehmensangaben um 5,3 Prozent auf 132,1 Milliarden Euro. Kaufland erreichte ein Umsatzplus von 2,9 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro. Der Online-Umsatz der Gruppe stagnierte bei 1,7 Milliarden Euro.
Die Umweltsparte Prezero erhöhte ihren Umsatz um 5,4 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Die produzierenden Unternehmen der Gruppe steigerten ihre Lieferungen an Lidl und Kaufland um 9,5 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Die IT- und Digitalsparte hielt ihren Umsatz bei 1,9 Milliarden Euro stabil.
Schwarz-Gruppe erhöht Investitionen deutlich
Die Schwarz-Gruppe erhöhte ihre Investitionen im Geschäftsjahr 2024 um 7,5 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro, wovon 3,3 Milliarden Euro nach Deutschland flossen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 plant die Gruppe Investitionen von 9,6 Milliarden Euro, davon 3,7 Milliarden Euro in Deutschland.
„Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Unternehmensgruppe und arbeiten an innovativen Lösungen für die Herausforderungen von morgen“, zitierte das Unternehmen den Komplementär Gerd Chrzanowski in der Mitteilung. Die Bilanz wurde zum Stichtag 28. Februar 2025 erstellt.

