Konsumverhalten Deutsche halten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke stabil

Die meisten Menschen in Deutschland wollen für Weihnachtsgeschenke nicht mehr ausgeben als im Vorjahr. Ein Drittel plant sogar, weniger Geld für Präsente einzuplanen. Dennoch blicken die Verbraucher optimistischer in ihre finanzielle Zukunft als noch vor einem Jahr.

Mittwoch, 20. November 2024, 09:59 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Die meisten Verbraucher planen ein überschaubares Budget für Weihnachtsgeschenke ein. Bildquelle: Tesco

Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland will für Weihnachtsgeschenke nicht mehr Geld ausgeben als im Vorjahr. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Postbank. Demnach planen 83 Prozent der Verbraucher, Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Fast ein Drittel will weniger Geld für Geschenke ausgeben

Mehr als die Hälfte der Befragten (53,2 Prozent) will für die Geschenke genauso viel Geld ausgeben wie im Vorjahr. Nur 9,4 Prozent planen höhere Ausgaben. Fast ein Drittel (32,8 Prozent) will weniger für Geschenke ausgeben. Bei Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.500 Euro plant sogar fast die Hälfte (45,2 Prozent) geringere Ausgaben.

Die meisten Verbraucher planen ein überschaubares Budget für Weihnachtsgeschenke ein. 22 Prozent wollen zwischen 100 und 200 Euro ausgeben, 20,8 Prozent zwischen 200 und 400 Euro. Über diesem Budget liegen 19 Prozent der Befragten – vor allem Familien mit minderjährigen Kindern. Mit weniger als 100 Euro planen 21 Prozent. 10,5 Prozent wollen gar kein Geld für Geschenke ausgeben. 6,7 Prozent können sich Geschenke nach eigenen Angaben nicht leisten.

Wachsender Optimismus zur künftigen finanziellen Situation

Die Postbank verzeichnet gleichzeitig einen wachsenden Optimismus bei der Einschätzung der künftigen finanziellen Situation. Der Anteil der Verbraucher, die ihre finanzielle Zukunft positiv einschätzen, stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 5 Prozentpunkte auf 47,7 Prozent. Der Anteil der Pessimisten sank von 45,4 auf 38,9 Prozent.

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