Klimaschutz-Projekt Penny und Berchtesgadener Land fördern Zukunftsbauern

Penny und die Molkerei Berchtesgadener Land weiten ihr Klimaschutz-Förderprogramm aus: Ab März gibt es den Zukunftsbauer-Naturjoghurt in allen 2.200 Penny-Märkten - die Erlöse gehen an Familienbauernhöfe, die ihre Betriebe energetisch optimieren möchten.

Dienstag, 01. März 2022, 11:56 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Rewe Group

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes Zukunftsbauer verzichtet Penny bei allen Milchprodukten von Berchtesgadener Land auf einen Teil seiner Verkaufsspanne, heißt es in einer Pressemeldung. Die Molkerei Berchtesgadener Land würde die entsprechende  Summe dann verdoppeln.

Aus dem Fördertopf, der nach ersten Schätzungen jährlich mehr als 350.000 Euro umfasse, würden Landwirte der Genossenschaftsmolkerei, die ihre Höfe energetisch optimieren möchten, mit bis zu 10.000 Euro pro Bauernhof gefördert werden. Das Gemeinschaftsprojekt von Handel, Molkerei, Landwirtschaft und Kunden habe das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der familiengeführten Bauernhöfe im Alpenraum zu leisten.

„Die Landwirtschaft ist vom Klimawandel durch erhöhte Temperaturen und der Häufung von Extremwetter-Ereignissen stark betroffen - und gleichzeitig auch ein wichtiger Teil der Lösung“, erklärt Philipp Stiehler, Geschäftsleiter Ware bei Penny. „Eine Maßnahme, die Folgen und Risiken des Klimawandels wirksam zu begrenzen, ist die Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft. Hier setzt das gemeinsame Förderprogramm Zukunftsbauer der Molkerei Berchtesgadener Land und Penny an.“

Florian Zielinski, Key Account Manager REWE Group der Molkerei Berchtesgadener Land, betont: „Dass Klimaschutz unseren vielen kleinen Familienbetrieben in der Bergregion ein Anliegen ist, zeigt die rege Beteiligung: 278 Landwirte sind bereits mit der Teilnahme an der Informationsveranstaltung gestartet, 268 weitere stehen auf der Warteliste in den Startlöchern - und es kommen laufend mehr dazu. Uns freut es vor allem, dass durch das Gemeinschaftsprojekt, das nachhaltige Engagement unserer Landwirte von Handel und Konsumenten wertgeschätzt und vergütet wird. So tragen wir alle gemeinsam zum Erhalt der kleinen Familienbauernhöfe im Alpenvorland bei.“

Die ersten 50 Energieberatungen direkt vor Ort auf den Bauernhöfen seien bereits erfolgt, die Maßnahmenpläne würden jetzt eingereicht und geprüft werden. So könne das erste Geld aus dem Fördertopf bald bei dem jeweiligen Zukunftsbauer ankommen.

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