Sie können mit einer Erfolgsmeldung aufwarten: In den ersten sechs Monaten seit ihrer Einführung sind sie im Fruchtgummimarkt in diesem Jahr mit 4,1 Millionen Euro Umsatz das mit Abstand erfolgreichste Neuprodukt vor Haribo Fruitilicious (2,7 Millionen Euro) und Haribo Sea Friends (1,7 Millionen Euro) (Quelle: Nielsen Market-Track; Status September 2018). Seit April sollen die Happies Spaß beim Snacken für zwischendurch bringen und durch Fruchtsaft, Vitamine sowie sechs Geschmacksrichtungen überzeugen. Storck-Marketing-Direktor Frank Brinker erklärt den Erfolg unter anderem mit der kleinen Größe des neuen Produkts: „Die Happies sind deutlich kleiner als unsere anderen Produkte im Lachgummi-Portfolio und haben alle die gleiche Form. Es lag einfach nahe, auch kleine Lachgummis mit gleicher Größe in verschiedenen Geschmacksrichtungen anzubieten.“ So könne sich jeder Kunde aus den „vielen fröhlichen Lachgesichtern seine ganz eigene geschmackliche Lieblingsmischung für den Moment des Genießens zusammenstellen“. Laut PdJ-Befragung sind es vor allem Familien mit Kindern sowie Kinder und Teenager, bei denen diese Botschaft gut ankommt. Mehr als 75 Prozent der Kunden sprechen folgerichtig auch davon, dass das Produkt genau ihren Geschmack treffe. Das Design von Nimm-2-Lachgummi Happies-Fruchtgummi kommt offenbar besonders gut an, haben die Marktforscher ermittelt. Und auch in den anderen Aspekten wie bei den Punkten Verbundenheit beziehungsweise Vertrautheit schafft das Produkt Bewertungen über dem Durchschnitt.
Zuckerwaren - Gold Nimm2 Lachgummi Happies / Storck Deutschland
Lach doch mal: die Happies in sechs Geschmacksrichtungen.
Das könnte Sie auch interessieren
Hintergrundbeiträge zu Lebensmittelverpackungen
-
VerpackungPfand statt Einweg – so funktionieren auch Pesto, Saucen und Aufstriche im MehrwegsystemAufstriche, Pesto, Saucen: Produkte wie diese landen im Handel meist im Einwegglas. Das Unternehmen Circujar zeigt, dass auch Mehrweg funktioniert.
-
KreislaufwirtschaftContainer auf dem Parkplatz? Wie Recyclingziele zur Infrastrukturfrage für den Handel werdenDeutschland recycelt so gut wie nie zuvor – zumindest auf dem Papier. Im Lebensmitteleinzelhandel wächst die Sorge: Was als Erfolg verkauft wird, droht für Händler zum operativen und rechtlichen Risiko zu werden.
-
Recycling in der PraxisPapierflaschen statt Glas? Warum nachhaltige Verpackungen komplizierter sind als gedachtNeue Verpackungsregeln aus Brüssel, schrumpfender Plastikkonsum und ein Papierhype mit Tücken: Die Verpackungsindustrie kämpft um ihre Zukunft. Wer jetzt falsch abbiegt, zahlt bald einen hohen Preis.
-
AnzeigeGame Changer in der LeergutrücknahmeLeergutrücknahme muss heute mehr leisten: steigende Mengen bewältigen und Kundenerwartungen erfüllen. Multi-Feed macht genau das möglich.
-
VerpackungenRezyklat fehlt – drohen leere Supermarktregale?Wie die neue europäische Verpackungsverordnung den Lebensmittelhandel unter Druck setzt, die Versorgung mit Verpackungen gefährdet und zu Marktverwerfungen führt.
-
VerpackungstestKeine Codes, keine Hinweise – so schlecht recycelbar sind manche KeksverpackungenEinigen Schokokeks-Herstellern fällt es schwer, Verpackungen recyclinggerecht zu gestalten. Im Susycheck fällt etwa Ferrero negativ auf.