Lidl steht nach dem Fund einer Nähnadel in einem Schokoriegel in Garbsen bei Hannover in engem Austausch mit den Ermittlungsbehörden und seinem Lieferanten. „Wir nehmen den Hinweis sehr ernst“, teilte das Unternehmen mit. Zu Ursachen und weiteren Hintergründen äußerte sich der Discounter unter Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht.
Eine Frau hatte den Schokoriegel nach Polizeiangaben am Freitag bei Lidl gekauft und noch am selben Abend die Nähnadel darin entdeckt. An der Verpackung und der Süßigkeit seien keine Auffälligkeiten erkennbar gewesen, die auf eine Manipulation hingedeutet hätten, teilte die Polizei mit.
Der Fall unterscheidet sich von zahlreichen weiteren Funden gefährlicher Metallgegenstände in Süßigkeiten nach Halloween. Die Frau hatte den Riegel nach eigenen Angaben nicht beim Süßigkeitensammeln erhalten, sondern selbst im Supermarkt gekauft. Bundesweit hatten Familien nach Halloween gefährliche Metallgegenstände in Süßigkeiten gefunden.
Wie die Nadel in den Riegel gelangte, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt. „Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden sowie die Qualität unserer Produkte haben für Lidl stets oberste Priorität“, teilte das Unternehmen mit. Man wolle zur lückenlosen Aufklärung beitragen.