Die Kölner Eat Happy Group plant einen Zusammenschluss mit dem Europageschäft der französischen Hana Group. Beide Unternehmen haben nach eigenen Angaben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Durch die Fusion soll eine Plattform mit rund 5.800 Verkaufsstellen in 14 Ländern entstehen.
Eat Happy ist auf frische asiatische Convenience-Lebensmittel spezialisiert und nach eigenen Angaben an mehr als 4.300 Standorten in Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Slowakei und Tschechien vertreten. Die Hana Group betreibt den Angaben zufolge über 1.500 Verkaufsstellen in zwölf Ländern und bietet frisch zubereitetes Sushi und asiatisch inspirierte Speisen an. Durch den Zusammenschluss will Eat Happy vor allem in Märkte expandieren, in denen das Unternehmen bisher kaum oder gar nicht vertreten war – darunter Frankreich, Großbritannien, Spanien und Belgien.
Für den deutschen Lebensmittelhandel könnte die Transaktion neue Sortimente bringen: Konzepte wie frische Wok-Gerichte oder koreanische Küche, die Hana in anderen Märkten bereits anbietet, sollen laut der Mitteilung auch hierzulande eingeführt werden. Die Produktportfolios und Shop-in-Shop-Konzepte beider Unternehmen ergänzten sich, teilte Eat Happy mit. „Indem wir unsere gemeinsame Expertise und Stärke über Länder, Formate und Sortimente hinweg bündeln, wollen wir echten Mehrwert schaffen – für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Handelspartner und unsere künftige gemeinsame Organisation gleichermaßen“, zitierte das Unternehmen seinen Geschäftsführer Johannes Steegmann in der Mitteilung.
Finanziert mit zusätzlichen Mitteln von One Rock
Die Vereinbarung über den geplanten Zusammenschluss wurde den Angaben zufolge am 29. März 2026 unterzeichnet. Nun stehen die üblichen rechtlichen Prüfungen und behördlichen Genehmigungen an. Eat Happy erwartet den Abschluss der Transaktion in den kommenden Monaten. Finanziert werden soll das Vorhaben aus Eigenkapital sowie zusätzlichen Mitteln des Investors One Rock Capital Partners. Die Hana Group wird laut der Mitteilung seit 2019 von den Permira-Fonds unterstützt.
