Neue Checkout-Systeme Kaufland stattet alle 800 Filialen mit SB-Kassen aus

Kaufland rüstet sämtliche Standorte in Deutschland mit Self-Checkout und dem mobilen Scansystem K-Scan aus. Allein in diesem Jahr sollen 220 Filialen folgen – vier pro Woche. Bereits jetzt nutzen 40 Prozent der Kunden in den ausgestatteten Märkten die Selbstbedienungskassen.

Dienstag, 24. März 2026, 09:32 Uhr
Theresa Kalmer
Nach Abschluss des Rollouts wird Kaufland in Deutschland über 8.000 SB-Kassen im Einsatz haben. Bildquelle: Kaufland

Kaufland rüstet alle seine rund 800 Filialen in Deutschland mit Selbstbedienungskassen und dem mobilen Scansystem K-Scan aus. Allein in diesem Jahr sollen 220 weitere Standorte folgen – im Schnitt vier pro Woche, wie das Unternehmen mitteilte. Nach Abschluss des Rollouts will Kaufland insgesamt mehr als 8.000 Selbstbedienungskassen betreiben.

Derzeit verfügen nach Unternehmensangaben etwa 300 Filialen über rund 2.000 solcher Kassen. In diesen Märkten nutzen demnach bereits etwa 40 Prozent der Kunden den Self-Checkout zum Bezahlen. An jedem Standort sollen bis zu zwölf Selbstbedienungskassen neben den herkömmlichen Bedienkassen installiert werden. Kaufland betonte, dass an allen Standorten auch weiterhin klassische Kassen mit persönlicher Bedienung erhalten bleiben.

„Selbstbedienungskassen sind für viele unserer Kundinnen und Kunden längst Teil des Einkaufs geworden“, erklärte Heiko Koch, Geschäftsleiter Vertrieb, Logistik und SCM bei Kaufland in Deutschland, in der Mitteilung. Gerade bei kleineren Einkäufen würden die Kassen gerne genutzt, um schnell zu bezahlen.

Kaufland bietet Selbstbedienungskassen nach eigenen Angaben seit 2015 an und hat das Angebot seitdem schrittweise erweitert. Die neuen Kassenmodule verfügen den Angaben zufolge über Displays im Hochformat, die die Bedienung erleichtern sollen. An einem Teil der Selbstbedienungskassen können Kunden auch weiterhin mit Bargeld bezahlen.

Neben den stationären Selbstbedienungskassen baut Kaufland auch das mobile Scansystem K-Scan aus. Dabei scannen Kunden ihre Produkte bereits am Regal mit einem Handscanner oder dem eigenen Smartphone und übergeben den Einkauf an der Selbstbedienungskasse per QR-Code zum Bezahlen. Voraussetzung ist eine Registrierung mit der Kaufland Card Xtra. „Wer K-Scan einmal ausprobiert hat, bleibt in der Regel dabei. Die Wiedernutzungsquote ist sehr hoch“, sagte Koch laut der Mitteilung. Das System richte sich vor allem an Kunden mit größeren Einkäufen, da das Aus- und Einräumen der Waren an der Kasse entfalle.

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