Der Großhändler Metro steigerte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/25 seinen Umsatz in lokaler Währung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent. Dies teilte das Unternehmen mit. Der Gesamtumsatz erreichte 15,58 Milliarden Euro.
Geschäft mit Hotels und Restaurants beflügelt Metro Markets
Das stationäre Geschäft wuchs in lokaler Währung um 2,6 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Der Belieferungsumsatz stieg um 13,4 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge legte der Umsatz von Metro Markets um 15,1 Prozent auf 80 Millionen Euro zu, was vor allem auf das Geschäft mit Hotels, Restaurants und Catering zurückzuführen sei.
Trotz des Umsatzwachstums sank das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr auf 468 Millionen Euro, verglichen mit 484 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. In Deutschland verringerte sich das bereinigte EBITDA von 53 Millionen Euro auf 29 Millionen Euro, ein Rückgang um rund 45 Prozent. Das begründet Metro mit Kosteninflation und Preisinvestitionen.
Metro-Chef kündigt Fokus auf Profitabilität an
Metro erzielte zudem Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in Höhe von 98 Millionen Euro, die hauptsächlich aus Verkäufen in Belgien im zweiten Quartal 2024/25 stammten.
„Die positive Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2024/25 unterstreicht die erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Steffen Greubel unter Verweis auf das umfassende CostLeadership-Programm von Ende 2024. Er kündigte an, dass Profitabilitätssteigerungen künftig noch stärker im Fokus stehen würden. Das erfolgte Delisting der Metro AG schaffe die Möglichkeit zum konsequenteren Verfolgen der Wachstumsstrategie.
Zum 31. März 2025 umfasste das Standortnetz des Unternehmens 623 Standorte, davon 523 Out-of-Store und 94 Depots.

