Edeka:Selbstständige pushen Umsatz

Bildquelle: Edeka

Edeka Selbstständige pushen Umsatz

Der Edeka-Verbund blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. „Wir wachsen auf allen Stufen, steigern kontinuierlich Umsatz und Ergebnis“, sagte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Edeka AG (Foto), bei Vorlage der Bilanz. Die Wachstumsmotoren seien nach wie vor die selbstständigen Kaufleute, aber auch Netto Marken-Discount wachse weiter stabil. Die geplante Allianz mit Budni soll Edeka im Drogerie-Segment stärken.

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Der genossenschaftliche Verbund steigerte 2016 seinen Gesamtumsatz um 2,5 Prozent auf 49,6 Mrd. Euro. Die Entwicklung der rund 4.000 selbstständigen Edeka-Kaufleute mit ihren rund 5.900 Märkten sei mit einem Umsatzplus von 3,8 sowie 3,2 Prozent auf vergleichbarer Fläche erneut deutlich positiver ausgefallen als das durchschnittliche Branchenwachstum. Die mittelständischen Edeka-Unternehmer steuerten 2016 insgesamt 25,2 Mrd. Euro zum Gruppenumsatz bei. Netto Marken-Discount baute sein Umsatzvolumen um 2,6 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro aus.

„Wir haben mehr neue Märkte eröffnet als andere Händler in Vollsortiment und Discount“, so Mosa. Aktuell werden 335 Kaiser’s- und Tengelmann-Filialen in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen in den Edeka-Verbund integriert. Auch unabhängig davon schritt die organische Flächenexpansion im Edeka-Verbund 2016 weiter voran, melden die Hamburger: Bundesweit wurden 132 neue Edeka-Märkte eröffnet, bei Netto waren es 130 Filialen. Zahlreiche Bestandsmärkte wurden modernisiert und erweitert. Die Gesamtverkaufsfläche wuchs auf knapp 11 Mio. qm. Bis Ende 2016 gehörten insgesamt 11.224 Einzelhandelsmärkte in Deutschland zum Edeka-Verbund.

Ein Fokus liegt aktuell auf dem Drogeriesortiment. Im Februar 2017 verständigten sich Edeka und der Hamburger Drogeriemarkt-Spezialist Budni auf eine langfristige Partnerschaft. Stimmt das Bundeskartellamt zu, soll eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden, in der Budni wie ein selbstständiger Kaufmann agiert. 50 neue Drogeriemärkte im Jahr seien denkbar, gerne angrenzend zu neuen Edeka Märkten.