Hudson Bay Company:Rückgänge auch in Europa

Bildquelle: Galeria Kaufhof

Hudson Bay Company Rückgänge auch in Europa

Tief in die roten Zahlen ist die kanadische Kaufhof-Mutter Hudson's Bay Company (HBC) im Geschäftsjahr 2016/17 gerutscht. HBC Europe, wozu neben Kaufhof auch die Ketten Galeria Inno und Sportarena gehören, verzeichnete währungsbereinigt einen Umsatzrückgang um 2 Prozent.

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Für die zwölf Monate bis Ende Januar wies der kanadische Warenhauskonzern einen Nettoverlust von 516 Mio. kanadischen Dollar, das sind etwa 360 Mio. Euro aus, teilte das Unternehmen mit. Im Vorjahr hatte HBC noch einen Gewinn von 387 Mio. Dollar erzielt. Schwierig laufen die Geschäfte vor allem bei den Outlet-Läden der Marke Saks und der Shopping-Internetseite Gilt, die HBC erst Anfang vergangenen Jahres übernommen hatte, hieß es. Stark gestiegene Kosten und Abschreibungen bei zwei Tochterfirmen zogen das Ergebnis nach unten. HBC-Chef Jerry Storch sprach von einem schwierigen Jahr für den Einzelhandel. Die Branche kämpft mit der Konkurrenz durch Online-Anbieter.

Auf die Entwicklung will Storch nun mit Einsparungen, Rationalisierungen und der Kürzung von Investitionen reagieren. Effizienzmaßnahmen sollen jährlich 75 Mio. kanadische Dollar einsparen helfen. Auch Stellen sollen abgebaut werden. Ob auch Stellen bei Kaufhof betroffen sein könnten, war zunächst unklar. Der Umsatz von HBC sprang auch dank der Übernahme von Kaufhof im Gesamtjahr 2016 um knapp 30 Prozent auf 14,5 Mrd. Dollar nach oben. HBC hatte Kaufhof 2015 vom Handelskonzern Metro übernommen. Im Schlussquartal wuchsen die Erlöse nur noch gering, um 2,5 Prozent.