Das Feinkostunternehmen Lindner heißt nun wieder Butter Lindner. Das ist der Name, unter dem Lindner seit den 1950er-Jahren bis 2006 firmierte. Die Verkürzung auf „Lindner“ sei Mitte der 2000er-Jahre eine bewusste Entscheidung gewesen, erläuterten die Geschäftsführer Nikolaj Sterkel und Benjamin Strutz.
Das Unternehmen, das auch in Potsdam vertreten ist, war gewachsen, nach Hamburg expandiert und hatte sich vom Händler zunehmend zum Produzenten entwickelt. Der neue Name sollte dieser Entwicklung Raum geben. Doch die Chefs stellen fest, dass der Name in der Berliner Bevölkerung nicht dauerhaft etabliert werden konnte.
Mit der Rückkehr des Namens erhält Butter Lindner auch ein überarbeitetes Erscheinungsbild. Das neue Logo behält die vertrauten Farben bei. Aber es ist aus Firmensicht klarer, aufgeräumter und selbstbewusster gestaltet. Der Zusatz „Butter“ ist wieder fester Bestandteil der Wortmarke. Das charakteristische „L“ wurde markanter und schwungvoller weiterentwickelt. Die Umstellung erfolgt bewusst schrittweise. Verpackungen, Geschäftsausstattungen und Kommunikationsmittel werden nach Unternehmensangaben ressourcenschonend nach und nach im Zuge regulärer Erneuerungen angepasst.