Dies entspricht laut Angaben von Eingeweihten etwa 5.500 Stellen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Der Abbau erfolgt laut Unternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren. Angesetzt werden soll der Rotstift vor allem in der Verwaltung. Betroffen ist insbesondere die Zentrale von SABMiller im britischen Woking sowie das Hauptstadtbüro in London.
AB Inbev war bereits vor dem SABMiller-Kauf der weltgrößte Bierkonzern. In Deutschland besitzt er Marken wie Beck's, Diebels, Franziskaner, Hasseröder oder Löwenbäu.
Genauere Angaben, wie sich der Jobabbau auf die einzelnen Regionen verteilt, kann AB Inbev nach eigener Aussage derzeit noch nicht machen. „Zu Details kann ich im Moment nichts sagen“, betonte Oliver Bartelt, Sprecher von Anheuser-Busch Inbev Deutschland, am Freitag auf dpa-Anfrage in Bremen. In Branchenkreisen wird aber davon ausgegangen, dass Deutschland weitgehend von den geplanten Stellenstreichungen verschont bleibt.
AB Inbev Fusion mit SABMiller kostet Jobs
Die Übernahme des Brauereikonzerns SABMiller durch den Bier-Giganten Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev) geht nicht ohne den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen über die Bühne. Überflüssig durch die Fusion werden weltweit rund 3 Prozent aller Jobs, wie AB Inbev mitteilt.
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