Klassische Valentinstagsgeschenke haben sich im vergangenen Jahr deutlich verteuert, was Auswirkungen auf das Valentinstagsgeschäft 2026 haben dürfte. So kosteten Pralinen 2025 im Vergleich zum Vorjahr 17,8 Prozent mehr. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Schnittblumen wurden um 5,3 Prozent teurer. Die allgemeine Teuerungsrate lag im selben Zeitraum bei 2,2 Prozent.
Allgemeine Inflation preislich deutlich übertroffen
Auch ein Restaurantbesuch belastete die Geldbörse stärker. Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés und Bars stiegen um 3,6 Prozent. Damit verteuerten sich alle drei klassischen Valentinstagsgeschenke überdurchschnittlich.
Im mittelfristigen Vergleich fällt die Preisentwicklung noch drastischer aus. Pralinen kosteten 2025 im Vergleich zu 2020 um 41,7 Prozent mehr. Schnittblumen verteuerten sich im selben Zeitraum um 38,2 Prozent. Die Preise in der Gastronomie legten um 31,8 Prozent zu.
Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen zwischen 2020 und 2025 um 21,9 Prozent. Damit übertraf die Preisentwicklung bei Valentinstagsgeschenken die allgemeine Inflation deutlich. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die Zahlen zum Valentinstag am 14. Februar.

