Doch es gibt auch Sorten, die rund ums Jahr erhältlich sind und eher an Salat erinnern. Ein Beispiel: der Jaroma-Kohl.
Herkunft: Weißkohl wird in einigen Regionen Deutschlands angebaut und auch verarbeitet (Sauerkraut). Jaroma-Kohl stammt aus der Umgebung von Erkelenz. Es handelt sich laut Anbieter um den „Weißkohl-Urtyp des 16. Jahrhunderts": der Kopf ist flacher als herkömmlicher Kohl, die Blätter sind zarter, hellgrün und glänzen leicht. Im Unterschied zu herkömmlichen Weißkohl weisen die Blätter eine zartere Struktur auf, er ist beim Kochen schneller gar und soll nach dem Verzehr nicht blähen.
Handling: Das Produkt ist unkompliziert im Handling, dieser spezielle Kohl lässt sich problemlos 3 bis 4 Wochen lagern, am besten kühl. Es empfiehlt sich, den Kunden über die Vorteile aufzuklären.
Verwendung: Aufgrund seiner besonderen Struktur ist er bissfest als Salat und Gemüse – ohne, dass er den sonst störenden Kohlgeruch beim Kochen entwickelt. Zudem ist er laut Erzeuger besser bekömmlich als herkömmlicher Weißkohl, so dass man ihn gut als Rohkost verzehren kann, z. B. als Weißkrautsalat, mit Fleisch und Zaziki-Sauce in Fladenbroten, aber auch in Eintöpfen, Kohlrouladen oder in verschiedenen Schmorgerichten
Frucht des Monats - Weißkohl Kohl zum Rohessen
Wer zur zünftigen Grillparty einen Weißkraut-Salat zubereiten möchte, sollte die richtige Sorte wählen. Eigentlich denkt der Verbraucher bei Weißkohl an ein typisches Wintergemüse.
Bildquelle: Jaro-Fruit, Erkelenz
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