Die Kampagne wird vermutlich 114 Tage dauern und Mitte Januar 2022 enden. Nach einer zügigen Aussaat im April gab es während des Frühsommers in einigen Anbauregionen deutlich zu wenig Regen. Erst im Juli führten einsetzende Niederschläge in fast allen Ländern zu einer Entspannung und deutlichen Zuwächsen bei den Rüben. Bei etwas geringeren Zuckergehalten als in den Vorjahren rechnet Nordzucker mit einer durchschnittlichen Ernte. Im Vorjahr hatte der Konzern rund 2,7 Millionen Tonnen Zucker erzeugt.
Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Investitionen lag darauf, die Energiebilanz der Werke zu verbessern. Mit diesem Ziel hat Nordzucker die Schnitzelpressen in Nordstemmen und die Rohzuckerzentrifugen in Uelzen erneuert. Nordzucker hat sich der Science Based Target Initiative verpflichtet: Auf unabhängiger und wissenschaftlicher Basis wird nun daran gearbeitet, das konzernweite Ziel zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen entsprechend der Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.
Nordzucker Verarbeitung der diesjährigen Zuckerrüben beginnt
Den ersten Zucker gewinnt Nordzucker in diesem Jahr im Rahmen der Öko-Rüben-Kampagne im Werk Schladen, danach folgen Nykøbing (Dänemark) und Kèdainiai (Litauen). Die anderen Nordzucker-Werke in Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Litauen, Polen und der Slowakei starten zwischen dem 11. September und Anfang Oktober mit der Verarbeitung konventioneller Rüben.
Bildquelle: Nordzucker
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