Unternehmer-Initiative Bleiberecht für Geflüchtete gefordert

In der neu gestarteten Unternehmer-Initiative „Bleiberecht durch Arbeit“ engagieren sich auch Firmen aus der Ernährungsbranche. Sie fordern den Gesetzgeber auf, die Abschiebepraxis von Geflüchteten, die in Arbeit und gut integriert sind, zu ändern.

Montag, 10. Februar 2020, 14:04 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Metro AG

Edeka Südwest, Edeka Südwestfleisch und Hochland gehören zur Gruppe der Unternehmen aus Baden-Württemberg und Bayern, die derzeit an die Öffentlichkeit gehen. Insgesamt handelt es sich um 150 Unternehmen und drei Verbände, die auf die schwierige Situation von vielen Geflüchteten aufmerksam machen.

Kernaussage der Initiative: Sie fordert „ein Einwanderungsgesetz, das neben hochqualifizierten Fachkräften auch den Bedarf an anzulernenden und auszubildenden Arbeitskräften berücksichtigt.“ Außerdem: „Geflüchtete, die einen festen Arbeitsplatz haben, brauchen jetzt eine gesicherte Aufenthaltsperspektive, und ihre Arbeitgeber brauchen Planungssicherheit.“ Denn, so die Initiative weiter: „Der Verlust der bereits integrierten und fest angestellten Geflüchteten als Arbeitskräfte ist für uns ein immenser wirtschaftlicher Schaden.“

Die Initiative trifft in der Politik auf unterschiedliche Reaktionen.

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