Digitalisierung Übernahmen im Tech-Bereich selten

Nur sechs Prozent der europäischen und rund zehn Prozent der deutschen Deals zielen auf eine Stärkung der digitalen Expertise ab. Mitbewerber aus den USA und China aktiver auf diesem Feld. Entwicklung eigener Expertise in der Regel langsamer als durch Kooperationen oder Beteiligungen.

Montag, 08. Juli 2019, 16:55 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Unsplash

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC) spielt die Digitalisierung in der M&A-Strategie eine geringe Rolle. Nur einer von zehn deutschen Deals verfolgt ein digitales Vorhaben. Zwischen November 2017 und Dezember 2018 wurden in Europa insgesamt 612 Übernahmen in der Handels- und Konsumgüterbranche abgeschlossen. Lediglich 37 Transaktionen verfolgten eindeutig ein digitales Vorhaben. Auch im europäischen Vergleich geht es bei den Transaktionen meist darum, einen Markt zu konsolidieren oder in neue Absatzmärkte vorzustoßen.

Laut PwC orientieren sich zwar auch europäische Hersteller und Händler am Branchenführer Amazon und digitalisieren zunehmend ihr eigenes Geschäftsmodell. „An junge Unternehmen, die branchenspezifische Technologien wie Blockchain- oder Cloud-Lösungen, Anwendungen für Künstliche Intelligenz oder Data Analytics bieten, trauen sich nach wie vor eher die Mitbewerber aus den USA oder China heran“, so die Einschätzung der Unternehmensberatung.

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