Der britische Einzelhändler Asda hat im Juni Marktanteile an die deutschen Discounter Aldi und Lidl verloren. Während Asdas Umsatz um 1,7 Prozent sank, legte Lidl um 11,2 Prozent zu. Die hohe Inflation treibt die Kunden verstärkt zu den Discountern.
Die Schweizer Supermarktkette Migros hat den Nivea-Hersteller Beiersdorf angezeigt. Die Wettbewerbskommission prüft nun, ob der Konzern in der Schweiz überhöhte Preise verlangt.
Der Onlinehändler Amazon baut vier neue Logistikzentren in Großbritannien. Das erste Zentrum eröffnet noch in diesem Jahr in Hull und soll für mehr als 2.000 neue Jobs sorgen. Insgesamt will das Unternehmen in den kommenden drei Jahren 40 Milliarden Pfund in dem Land investieren.
Der Discounter Lidl erweitert sein Angebot an schwedischem Fleisch zur Grillsaison. Eine Umfrage zeigt, dass 85 Prozent der Schweden Fleisch aus heimischer Produktion bevorzugen. Gleichzeitig kämpft die schwedische Fleischproduktion mit sinkenden Tierzahlen und Rentabilitätsproblemen.
Die britische Handelskette Co-op wird ab Mitte 2025 keine Waren mehr aus Ländern beziehen, in denen es zu systematischen Menschenrechtsverletzungen kommt. Der Verzicht betrifft 17 Länder. Das Unternehmen reagiert damit auf Umfragen unter seinen Mitgliedern.
Der neuseeländische Manuka-Honig-Hersteller Comvita verliert seinen Finanzvorstand Nigel Greenwood. Das Unternehmen steckt in der Krise und rechnet mit einem Millionenverlust. Bereits 70 Vollzeitstellen wurden gestrichen.
Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé streicht in seinem tschechischen Werk Krupka 80 Arbeitsplätze. Grund sei die sinkende Nachfrage nach pflanzlichen Fleischersatzprodukten. Der Konzern hatte bereits im vergangenen Jahr seine Marken Garden Gourmet und Wunda in Großbritannien und Irland aus dem Einzelhandel zurückgezogen.
Der österreichische Verpackungshersteller Alpla übernimmt KM Packaging mit sechs Standorten und 500 Mitarbeitern. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg produziert jährlich mehr als 6,5 Milliarden Spritzgussteile. KM Packaging setzt dabei auf nachhaltige Produktion und kann bis zu 100 Prozent recyceltes Material verwenden.
Der US-Bundesstaat Texas verpflichtet Lebensmittelhersteller ab 2027 zu Warnhinweisen bei bestimmten künstlichen Zusatzstoffen. Das Gesetz betrifft mehr als 40 Substanzen, darunter synthetische Farben und gebleichtes Mehl. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 50.000 Dollar pro Tag.
Der britische Lebensmittelhändler Asda beruft Darren Blackhurst zum neuen Einkaufschef. Blackhurst kehrt damit auf einen Posten zurück, den er bereits von 2006 bis 2010 innehatte. Der Manager bringt Erfahrung von Einzelhändlern wie Matalan, Morrisons und Coles mit.
Der Discounter Aldi will sein Personal in Großbritannien aufstocken. Bis Ende des Jahres sollen einem Bericht zufolge 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Der Discounter zahlt seinen Verkäufern dabei einen Stundenlohn von mindestens 12,75 Pfund.
Der australische Molkereikonzern Bega plant die Übernahme der Ozeanien-Sparte des neuseeländischen Milchverarbeiters Fonterra. Das Unternehmen hat die australische Wettbewerbsbehörde über einen bevorstehenden Fusionskontrollantrag informiert. Eine Übernahme würde laut Bega zu mehr Effizienz in der australischen Milchwirtschaft führen.
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