Interpack Einstieg:Multi-Tasking ist Pflicht

Bildquelle: Messe Du00fcsseldorf

Interpack Einstieg Multi-Tasking ist Pflicht

Ressourceneffizienz und Schutz von Lebensmitteln: Die Interpack in Düsseldorf zeigte die ganze Bandbreite an Lösungen für moderne Verpackungen.

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Gutes Schuhwerk und eine ebensolche Kondition waren keine schlechten Voraussetzungen, um sich als Besucher bei der Interpack einen Überblick über das Angebot der Hersteller zu verschaffen. Mit 2.700 Ausstellern waren die 19 Hallen komplett ausgebucht, 175.000 Besucher aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, sich in Düsseldorf über Trends und Themen in der Verpackungsbranche zu informieren. Ressourceneffizienz bei Maschinen und Anlagen sowie dem Packmitteleinsatz waren neben Lebensmittelsicherheit und -schutz beherrschende Themen. Die im Dezember in Kraft tretende Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) stellt etwa die Etiketten- oder Wägetechnologie-Hersteller vor neue Aufgaben. Hier gilt es, die gesetzlichen Anforderungen zur Deklaration der Inhaltsstoffe etc. mit den Bedürfnissen des abgefüllten Produktes an die Verpackung, aber auch den Wünschen des Marketings für einen gelungenen Auftritt am PoS zu vereinbaren.

Wiederverschließbare Beutel oder Becher für Convenience-Produkte waren ein weiteres wichtiges Thema bei Lebensmitteln. Leicht zu öffnen und leicht wiederzuverschließen gehören für Hersteller schon fast zu den Standardanforderungen in diesem Bereich. Nun arbeiten sie daran, den Einsatz von Ressourcen zu optimieren, um weniger Material zu verbrauchen oder durch die Kombination mit erneuerbaren Ressourcen wie Papier den CO2-Fußabdruck zu verbessern.

Das Thema Nachhaltigkeit bewegte den Verband der Metallverpackungen: „Metal recycles forever“ (Metall lässt sich immer wiederverwerten) war der Slogan, mit dem die unendliche Recyclingfähigkeit des Materials verdeutlich werden sollte. „Die Branche möchte damit auch ihre Leistungsfähigkeit unterstreichen für eine rohstoffeffiziente Gesellschaft, die Ressourcen für künftige Generationen schütze“, hieß es in Düsseldorf. Verpackungen aus Metall lassen sich unendlich oft recyclen – ohne Qualitätsverlust. In Brüssel ist es bereits gelungen, das Konzept des „permanent material“ zu verankern: „Im Rahmen eines zukünftig ressourcenschonenden Europas, wie es die EU-Kommission in einem Fahrplan vorgeschlagen hat, sollen dann neben ‚erneuerbaren’ und ‚nicht erneuerbaren’ Ressourcen auch ‚dauerhaft verfügbare’ Werkstoffe als eigene Kategorie berücksichtigt werden“, sagt Jörg Höpner, Geschäftsführer des Verbandes Metallverpackungen.