Fleischbranche Nach Großbrand sieht man bei Bedford klarer

Nach dem Großbrand bei der Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford in Osnabrück am 12. August hat das Unternehmen über die weiteren Schritte informiert. Inzwischen besteht auch ein Konzept für den Wiederanlauf der Produktion.

Donnerstag, 27. August 2026, 12:33 Uhr
Thomas Klaus
Großbrand mit großen Folgen: Beim Unternehmen Bedford stand am 12. August ein Teil der Fabrik in Flammen. Bildquelle: Getty Images

Nach dem Großbrand bei der Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford hat das Unternehmen über die weiteren Schritte informiert. Nach Unternehmensangaben läuft seit dem 24. August der Verkauf der Fertigwarenbestände. Inzwischen wurde auch ein Konzept zum gestaffelten Wiederanlauf der Produktion erarbeitet. Am 2. September soll der Direktverkauf im Werksladen wieder öffnen.

Kurzarbeit zurzeit nicht geplant

Kurzarbeit für die 355 Mitarbeiter ist zurzeit nicht geplant. Das wurde auf einer Betriebsversammlung bekannt gegeben.

Am 12. August war bei Bedford aus bisher ungeklärter Ursache ein Großbrand ausgebrochen, bei dem ein Millionenschaden entstanden war. Verletzte gab es nicht. Die Produktionshalle, in der das Feuer ausbrach, wurde komplett zerstört. Teile des Dachs und der Außenwände stürzten ein.

Das Tiefkühllager und ein Lager für Saltufo waren nicht vom Brand betroffen. Darum gilt Bedford bei tiefgekühlten Convenience-Produkten als lieferfähig.

Bedford beliefert Bedienungstheken im Lebensmitteleinzelhandel, Fleischereien und Bäckereien zum Beispiel mit Salami, Schinken, Pasteten und Leberwurst. Inhaber sind die Geschwister Gabriele und Bert Mutsaers.

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