Teuerung Inflation zieht im August an – doch Lebensmittelpreise stagnieren

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im August 2026 nach vorläufigen Zahlen bei 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders stark verteuert sich Energie mit einem Plus von 10,5 Prozent. Bei den Lebensmittelpreisen tut sich dagegen wenig.

Montag, 31. August 2026, 15:29 Uhr
Manuel Glasfort
Das Geld läuft den Verbrauchern in Deutschland schneller durch die Finger. Bildquelle: Getty Images

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im August 2026 voraussichtlich bei 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat nach 2,8 Prozent im Juli. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Gemessen wird die Rate als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 steigen die Verbraucherpreise den Angaben zufolge im August um 0,2 Prozent. 

Treiber der Teuerung sind die Energiepreise, die im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,5 Prozent zulegten. Hier machen sich die höheren Preise für Öl und Gas infolge des Irankriegs bemerkbar. Im Juli waren es noch 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gewesen. Die Preise für Nahrungsmittel blieben dagegen stabil, mit einem minimalen Zuwachs von 0,1 Prozent gegenüber dem August 2024.

Die Kerninflation, also die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, beträgt im August 2026 voraussichtlich 2,4 Prozent. 

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