Unverpackt-Läden Verband sieht keine Existenzkrise

Der Unverpackt-Bundesverband wehrt sich gegen den Eindruck, dass diese Läden in einer ernsthaften Krise stecken. In einer Stellungnahme hebt er unter anderem hervor: 70 bis 80 Prozent aller Start-ups gäben ihr Vorhaben in den ersten fünf Jahren wieder auf. Demgegenüber seien es bei den Unverpackt-Läden lediglich rund 30 Prozent.

Dienstag, 05. September 2023, 08:39 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Unverpackt-Bundesverband

Nach Angaben des Unverpackt-Bundesverbandes, der 276 Mitglieder zählt, werden zuzeit 94 neue Geschäfte geplant. Allerdings wurden 2022 und 2023 insgesamt 96 Unverpackt-Läden geschlossen. Hingegen eröffneten in diesem Zeitraum 51 neu.

Der Verband beklagt: Noch immer müssten sich die Ladenbetreiber mit Vorurteilen auseinandersetzen. Zum Beispiel dem, dass diese Geschäfte zu teuer seien. Dabei könnten Unverpackt-Läden per Definition keine versteckten Preiserhöhungen in Form so genannter Mogelpackungen anbieten, heißt es.  

Neue Produkte

Im Heft

Anzeige

Purina

Spenden für Helfer auf vier Pfoten 

PURINA unterstützt VITA e. V. Assistenzhunde. Die Helfer auf 4 Pfoten stehen Menschen in schwierigen Lebenssituationen täglich zur Seite.

Mehr erfahren

Videos vom Supermarkt des Jahres 2026 - Nominierte und Gewinner