Corona-Virus Hamsterkäufe

In vielen Lebensmittel-Geschäften waren die Nudel-Regale am Freitag und Samstag wie leergefegt, Konserven und Desinfektionsmittel ausverkauft, bei Toilettenpapier gab es nur noch Restbestände. Die Hamsterkäufe in Deutschland nehmen zu, die Hysterie auch.

Montag, 02. März 2020, 12:23 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Aldi, Lidl und Real haben die Lagerbestände erhöht und geben an, vorbereitet zu sein und alles im Griff zu haben. Aldi Nord schloss am Wochenende noch größere Lieferengpässe aus, zu kleineren könnte es vereinzelt und kurzzeitig kommen. Ähnlich äußerte sich Kaufland. Die Rewe-Group meldet, dass die Warenversorgung für Rewe- und Penny-Märkte sich weiter normal gestalte. Der Handelsverband Deutschland betont die Effizienz der Lieferstrukturen im Handel. Die Versorgung der Bevölkerung sei gewährleistet. Die Politik beginnt damit, die Bevölkerung zu beruhigen. Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen, will nun dafür sorgen, dass die Bürger in den Supermärkten weiter aus dem Vollen schöpfen können. Dafür will er das Arbeitsrecht aussetzen, das sonntags nur das Einräumen von frischen Waren erlaubt – aber bisher nicht von Nudeln, Konserven und Hygieneartikeln. In den Supermärkten in Berlin und Brandenburg war der Umsatz vergangene Woche um 30 bis 40 Prozent gestiegen, so der Vize-Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Günter Päts. Er berichtet auch vom ersten Comeback dank Corona: Das Büchsenbrot ist wieder gefragt.

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