Wertmäßig liegt das Marktvolumen versteuerter Zigaretten bei mehr als 21 Milliarden Euro, dies entspricht laut Statista einem Marktanteil von rund 83 Prozent am gesamten Tabakmarkt. In der deutschen Tabakbranche erwirtschaften knapp 10.000 Erwerbstätige einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro pro Jahr. Mit mehr als 14 Milliarden Euro Tabaksteueraufkommen jährlich ist die Tabaksteuer nach der Mineralölsteuer die ertragreichste Verbrauchsteuer. Tabakwaren sind damit unverändert ein bedeutender Umsatzträger für den Einzelhandel. Bei den Zigaretten zeigt die Nachfrage nach Großpackungen mit Preisvorteil (gegenüber den Normalpackungen) ebenfalls unverändert nach oben. Philip Morris hält „noch immer kein Ende“ für absehbar. Erfolgte die Einführung der XL- und XXL-Formate und dann der Giga-Packungen zunächst vor allem im Niedrigpreissegment, so hat diese Entwicklung nun auch das Premiumpreissegment erfasst. „Das sogenannte Giga-Segment ist derzeit das am stärksten wachsende Packungssegment im Tabakwarenmarkt“, sagt Guy Daniel Grobe, National Manager Food bei Philip Morris. Bei der Marlboro Red XXL mit 29 Zigaretten zu neun Euro geht es laut Hersteller um ein preislich attraktives Angebot für alle Raucher der Marke. „Da sich immer mehr Raucher für Großpackungen interessieren, war die Einführung einer Marlboro Red XXL sicherlich für viele Konsumenten ein echter Zugewinn im Segment der Premium-Big-Packs“, sagt Grobe.
Tabakwaren, Zigaretten - Gold Marlboro Red XXL / Philip Morris
Trend zum XL-Format: Im Jahr 2018 wurden auf dem deutschen Markt 74,4 Milliarden versteuerte Zigaretten verkauft.
Das könnte Sie auch interessieren
Viel gelesen in Hersteller
-
Einkauf mit...Mareike Bell von L’Oréal – warum Refill nur mit Preisvorteil funktioniert -
GesundheitstrendLongevity wird zum Trend – und das bietet Umsatzchancen -
Heidemark-CEO im InterviewWas aus dem Putenfleischanbieter unter den neuen Eigentümern wird -
Nachhaltigkeit im SüßwarensegmentWarum hohe Kakaopreise bei Bauern nicht ankommen – und was der Handel ändern will
News in Getränke
-
Neuer PräsidentErdinger-Chef Kreisz führt Bayerischen BrauerbundStefan Kreisz (Foto, links) von Erdinger Weißbräu übernimmt die Präsidentschaft des Bayerischen Brauerbunds. Er löst Georg Schneider (Foto, rechts) ab, der nach zehn Jahren nicht mehr kandidierte. Die Branche kämpft mit sinkendem Bierkonsum und hohen Kosten.
-
GetränkeherstellerThüringer Waldquell steigert Absatz um 1,9 ProzentThüringer Waldquell hat 2025 mehr Getränke verkauft. Der Absatz stieg um 1,9 Prozent auf 128,2 Millionen Liter. Am besten lief Mineralwasser der Sorte Medium.
-
GetränkewirtschaftBerentzen holt neuen Vertriebschef von Budweiser BudvarDie Berentzen-Gruppe besetzt die Führung ihres deutschen Markengeschäfts neu. Holger Sydow (Foto) übernimmt die Geschäftsführung der Vertriebsgesellschaft. Der Nachfolger von Jens Stachowiak kommt von der Budweiser Budvar Importgesellschaft. Dort verantwortete er seit 2015 den Vertrieb.