Fairgehandelte Rosen sind damit nach Angaben von Dieter Overath, Geschäftsführer von Transfair, nach Kaffee das zweitwichtigste Fairtrade-Produkt. 2010 lag der Markanteil der fairen Rosen bei 2,4 Prozent.
Außer Blumen im Zehnerbund und langstieligen Einzelrosen sind nun auch Fairtrade-zertifizierte Zimmerpflanzen erhältlich. Ab sofort führen Knauber's Hobbymärkte im Großraum Köln/Bonn verschiedene Palmen- und Bambusarten aus Sri Lanka. Auch wenn diese per Flugzeug nach Europa kämen, sei ihre Ökobilanz besser als bei Pflanzen aus europäischen Treibhäusern, heißt es in einer Pressemitteilung von Transfair. Die wärmeren Klimabedingungen machten das Heizen der Gewächshäuser überflüssig, darüber hinaus wirkten sich die strengen Fairtrade-Umweltkriterien positiv auf die Ökobilanz aus. Auch der Verband des Deutschen Blumen-, Groß- und Importhandels BGI empfehle Fairtrade für nachhaltigen Blumenanbau.
Fairtrade Rosen zweitwichtigstes Produkt
Rund 81 Mio. Fairtrade-Rosen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft. Der Absatz stieg nach Schätzungen von Transfair um 12,5 Prozent.
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