In der repräsentativen Online-Umfrage des VKE-Kosmetikverbands und TNS Infratest nennen 36 Prozent der Befragten Kosmetik- und Pflegeprodukte als Warengruppe, wenn es um minderwertige, teilweise sogar gesundheitsgefährdeten Produktkopien geht. Zum Vergleich: Bei Kleidung (80 Prozent), Schmuck und Uhren (je 77 Prozent) sowie Medikamenten (50 Prozent) ist das Bewusstsein für Markenpiraterie deutlich höher.
„Es ist noch nicht genügend bekannt, welche Ausmaße die Markenkriminalität auch im Bereich Kosmetik und Pflege mittlerweile angenommen hat", sagt VKE-Geschäftsführer Martin Ruppmann. Mit der vom Verband unterstützten APM-Roadshow „Schöner Schein. Dunkler Schatten" sollen die Konsumenten direkt am PoS über die Auswirkungen von Produkt- und Markenpiraterie informiert werden, ergänzt Ruppmann.
Kosmetik und Körperpflege Bewusstsein für Markenpiraterie fehlt
Nach Angaben des VKE-Kosmetikverbands sind 2010 gefälschte Kosmetik- und Körperpflegeprodukte im Wert von 2,2 Mio. Euro vom deutschen Zoll beschlagnahmt worden. Doch den Konsumenten fehlt einer Online-Umfrage zufolge in dieser Warengruppe das Bewusstsein für Markenpiraterie.
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