Rindfleisch wird sich bis zu zehn Prozent verteuern, Lammfleisch sogar bis zu 20 Prozent. Anton Wahl, Sprecher der Genossenschaft, sieht die Gründe für den erheblichen Preisanstieg in der Verknappung von Weideland und im Rückgang der Viehbestände: Allein die Zahl der Lämmer werde sich 2011 um 25 Prozent verringern. 2011 sei mit einer stabilen Entwicklung der Branche und einem leichten Umsatzplus von einem bis zwei Prozent zu rechnen, so Wahl weiter. Das zeige die Marktentwicklung der ersten drei Monate.
2010 wurden knapp 16 Mrd. Euro umgesetzt, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verbraucher in Deutschland verzehrten 2010 pro Kopf 60,7 kg Fleisch und damit 300 g mehr als ein Jahr zuvor. Dabei war Schweinefleisch mit 39,2 kg pro Kopf beliebter als Geflügel (11,3 kg), von Rind- und Kalbfleisch wurden 8,5 kg verzehrt.
Fleischpreise Schwein stabil, Rind und Lamm erheblich teurer
Die Preise für Schweinefleisch bleiben in diesem Jahr stabil. Geflügel wird wegen steigender Futtermittelpreise etwas, Lamm und Rind hingegen deutlich teurer, prognostizierte die Zentralgenossenschaft des europäischen Fleischergewerbes (Zentrag).
Bildquelle: Stefan Mugrauer
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