Dass Dänemark als eines der ersten Länder der Welt ein derartiges Handelsabkommen mit China schließen konnte, gehe in erster Linie auf das Konto der hohen dänischen Lebensmittelsicherheit, argumentiert der Fachverband. In China haben Lebensmittelskandale (auch im eigenen Land) großes Aufsehen erregt. Folglich hätten dänische Produkte mit ihrer hohen Lebensmittelsicherheit gute Absatzchancen. „Wir betrachten es als große Anerkennung, dass China sein erstes Abkommen zum Import von Schweinefleischwaren mit Dänemark abschließt”, erklärt Karen Hækkerup, Geschäftsführerin des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft. Karen Hækkerup: „Nach vorsichtiger Schätzung wird uns das Abkommen zusätzliche Exporte im Wert von 250 Mio. DKK (33,5 Mio. EUR) bringen. Berücksichtigen wir das seit einigen Jahren stark steigende Interesse chinesischer Konsumenten an dänischen Nahrungsmitteln, dürfte das Potenzial noch größer ausfallen.” Die Frischfleischexporte der dänischen Schweinebranche nach China beliefen sich 2016 auf rund 4 Mrd. DKK (537 Mio. EUR). Im Fachverband rechnet man mit einem Anstieg auf 5 Mrd. DKK (671 Mio. EUR) im laufenden Jahr. Damit wäre China absolut größter Abnehmer von dänischen Schweinefleischprodukten.
Marktöffnung in China Dänen exportieren Schweinefleisch
China öffnet seinen Markt für verarbeitetes Schweinefleisch aus Dänemark. Die beiden Länder haben in einem Handelsabkommen die Öffnung vereinbart, meldet der Dänische Fachverband der Land- und Ernährungswirtschaft in Kopenhagen.
Bildquelle: Rosdendahl
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