In den vergangenen beiden Jahren gab es insgesamt nur gut 1.500 kg vergifteten Honig. Als Grund für den Anstieg in diesem Jahr nannte das Ministerium das unglückliche Zusammentreffen der Bekämpfung der Baumkrankheit Feuerbrand mit einem guten Trachtwetter für die Bienen. Dies habe sich auch in der Schweiz gezeigt, wo ebenfalls knapp 9.000 Kilogramm Honig aus dem Verkehr gezogen worden seien.
Derzeit gibt es für das Pflanzenschutzmittel Streptomycin zur Bekämpfung von Feuerbrand noch keine für den Menschen weniger giftige Alternative. Deshalb wird der aus den Blüten der betroffenen Bäume stammende Honig genau untersucht. Wird der Grenzwert von 0,01 mg pro Kilogramm Honig überschritten, kauft der Landesverband für Erwerbsobstbau die belasteten Kontingente auf.
Handel Vergifteter Honig aus Verkauf genommen
Das Land Baden-Württemberg hat knapp 9.000 kg Honig aus dem Handel genommen, der mit dem Pflanzenschutzmittel Streptomycin verunreinigt ist, teilte das Ministerium für Verbraucherschutz in Stuttgart mit. Zuletzt waren 2008 solch große Mengen belastet gewesen.
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