Wurden 2010 etwa 208 Mio. Euro mit den alternativen Lebensmitteln umgesetzt, waren es 2014 schon 361 Mio. Euro. Der Branchenreport „Vegetarisch & Vegan: Modeerscheinung oder nachhaltiger Wachstumsimpuls?“ des IFH Köln zeigt zudem, dass neben Fleisch- und Milchalternativen der Bereich Frühstück mit pflanzlichen Brotaufstrichen, Müslis und Cornflakes besonders stark wuchs. Im Kommen sind zudem vegane Säfte und Weine.
Nach Schätzung von Sebastian Joy, Geschäftsführer des Vegetarierbundes Deutschland (Vebu), gehört schon die Hälfte der Bevölkerung hierzulande zu den Flexitariern, die bewusst weniger Fleisch essen. Diese suchten im Handel nach alternativen Lebensmitteln. Der Vebu vergibt das V-Siegel für vegetarische und vegane Lebensmittel.
Vegetarisch und vegan Umsatzboom im Handel
Etwa 454 Mio. Euro setzte der Handel im vergangenen Jahr mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln um. Das ist ein Plus von 25,9 Prozent. Am stärksten nachgefragt waren Fleisch- und Milchalternativen. Diese Zahlen nannte das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln.
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