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Soja, Mais Preise legen rasant zu

Lebensmittel Praxis | 02. Mai 2012

Soja ist so teuer wie seit vier Jahren nicht. Die Angst vor einer Nahrungsmittelkrise wächst. Denn während die Nachfrage steigt, fällt die globale Produktion wegen Dürren und Ernterückgängen in Lateinamerika.

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Händler erwarten, dass der Preisauftrieb anhält. Ein Scheffel Sojabohnen (gut 27 kg) kostete vergangene Woche 15 USD und mehr. Experten erwarten, dass die Höchststände (16,63 USD) aus dem Sommer 2008 übertroffen werden.

Eine Preisexplosion bei Soja könnte jedoch verheerende Folgen für die weltweite Nahrungsmittelversorgung haben: Soja findet breite Verwendung als Tierfutter in der Agrarwirtschaft, wird aber auch als Salat- und Kochöl sowie Brat- und Backfett benutzt. Nach Einschätzung von Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank, ist der Preisanstieg der vergangenen Wochen maßgeblich auf „spekulative Finanzanleger" zurückzuführen.

Auch der Maispreis hat zuletzt rasant zugelegt: Am vergangenen Freitag stiegen die Notierungen an der weltgrößten Terminbörse in Chicago um fast 5 Prozent, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium mit 1,56 Mio. t den größten Verkauf von US-Mais an einem einzigen Tag seit 1991 bestätigt hatte.


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