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Weinkonsum Verbraucher haben mehr ausgegeben

Lebensmittel Praxis | 28. Februar 2012

Die Verbraucher haben 2011 rund 2 Prozent mehr für Wein bezahlt als im Vorjahr, auch wenn die verkaufte Menge um 2,7 Prozent zurückgegangen ist. Das berichtete das Deutsche Weininstitut (DWI). Der Umsatz mit deutschen Weinen sei insgesamt auf Vorjahresniveau geblieben.

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2011 kostete 1 l Wein im Lebensmittel-Einzelhandel ungeachtet der Herkunft im Schnitt 2,63 Euro. Für heimische Weine wurden 3,04 Euro bezahlt, 10 Prozent mehr als noch 2010. Die heimischen Winzer profitierten dabei laut DWI durch den Trend zu regionalen Produkten - vor allem bei jüngeren Verbrauchern.

Rosé sei dabei weiter im Trend. „Der Rosé legte im Absatz um 2,4 Prozent zu und kam auf einen Marktanteil von 10,1 Prozent", so das DWI weiter.

Laut dem Institut haben die heimischen Weine bei den verkauften Weinen derzeit einen Anteil von 43 Prozent, gefolgt von Italien mit 15 Prozent, Frankreich mit 14 und Spanien mit 8 Prozent. Wegen der höheren Preise kommen die Weine aus den deutschen Anbaugebieten beim Umsatz auf einen Anteil von 51 Prozent. Der Lebensmittelhandel ist dabei der Hauptvertriebsweg.

Die Ernte 2010 war witterungsbedingt um etwa ein Viertel zurückgegangen. Das hatte Folgen für den Export. Die Winzer exportierten im vorigen Jahr 11,8 Prozent weniger Wein ins Ausland.


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