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Kaufland Frühzeitiger Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration

Lebensmittel Praxis | 02. Oktober 2019
Kaufland: Frühzeitiger Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration
Bildquelle: Kaufland

Zum 31.12.2020 tritt in Deutschland das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln in Kraft. Die Supermarktkette Kaufland hat bereits frühzeitig mit der Umsetzung begonnen und unterstützt seine Vertragslandwirte bei der Umstellung. Bisher haben zwölf von rund 60 Kaufland-Vertragslandwirten auf eine der vier zugelassenen Methoden umgestellt.

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„Bis Mitte 2020, und damit bereits ein halbes Jahr vor der Gesetzesfrist, werden wir komplett auf die betäubungslose Ferkelkastration verzichten und damit unseren Beitrag zu mehr Tierwohl in der Schweinehaltung leisten“, so Stefan Gallmeier, Leiter Einkauf Fleisch bei Kaufland. Um die Umstellung zu fördern, erhalten die Partner-Landwirte je nach gewählter Alternative von Kaufland einen Bonus pro Tier, der die zusätzlichen Aufwendungen deckt. Jährlich werden deutschlandweit rund 20 Millionen männliche Ferkel, auch aus Bio-Haltung, kastriert. Hierdurch soll der sogenannte Ebergeruch vermieden werden. Zur betäubungslosen Ferkelkastration gibt es folgende gesetzlich zugelassene Alternativen: Inhalationsnarkose, Injektionsnarkose durch Tierärzte und Immunokastration. Eine weitere Alternative ist die Ebermast, bei der auf Kastration verzichtet wird.

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