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The Good Food Einkaufsstätte für krumme Sachen

Lebensmittel Praxis | 27. Februar 2017
The Good Food:  Einkaufsstätte für krumme Sachen

Bildquelle: Annika Eliane

Krumme Möhren, zu kleine Kartoffeln: Ein Geschäft in Köln (Venloer Straße 414) verkauft diese aussortierten Lebensmittel. Das Gemüse stammt aus der Nachernte eines Bauern. „Er könnte es selbst ernten. Aber er weiß genau: Später kriegt er es nicht verkauft, weil seine Handelspartner strikte Richtlinien  haben», sagt Laden-Gründerin Nicole Klaski (Foto) der dpa. Ihr Team holt das Gemüse, das zu klein, zu groß oder zu verformt ist, dann ab und verkauft es.

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Es wird ohne festen Preis angeboten. «Zahl', was Du möchtest» heißt das Konzept. Das Geschäft, das Anfang Februar öffnete, bietet zudem Lebensmittel an, die das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten haben - etwa Bier. Der Kölner Reste-Laden gehört zu einer der neusten Erscheinungen einer jungen Szene, die aussortierte Lebensmittel retten will. Immer mal wieder machen Projekte damit auf sich aufmerksam. Sie heißen «Schnippeldisko» oder «Restlos Glücklich» wie etwa in Berlin. Das Team von «The Good Food» - so heißt der Kölner Laden - arbeitet derzeit noch ehrenamtlich. Es sollen aber feste Stellen entstehen, eventuell auch ein zweiter Laden

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