Anzeige

Produkt des Jahres 2013 Start für große Befragung zum „Produkt des Jahres“

Lebensmittel Praxis | 21. September 2012

Die große LP-Verbraucherbefragung zu den „Produkten des Jahres" wird von Christian Rach unterstu?tzt.

Anzeige

Die Verbraucherbefragung zu den „Produkten des Jahres“ ist im Terminplan von Handel und Herstellern eine feste Größe. In diesen Tagen spricht das Marktforschungsunternehmen Innofact bundesweit Verbraucher zwischen 18 und 65 Jahren an und bittet diese um ihre Meinung zu Produkten, die im Zeitraum von September 2011 bis August 2012 auf den deutschen Markt gebracht wurden. Die Ergebnisse aus rund 40 Warengruppen des Lebensmittelhandels-Sortiments werden in wenigen Wochen vorliegen und in der Ausgabe 23 der LEBENSMITTEL PRAXIS veröffentlicht.

In diesem Jahr unterstützt der prominente Koch Christian Rach die Aktion, der sich schon berufsbedingt der Qualität von Lebensmitteln widmet. Dabei ist er keineswegs elitär, sondern vor allem an „normalen“ Produkten interessiert. Da dürfen es Pommes genauso sein wie Bratwurst. Denn viele Verbraucher legen großen Wert auf das Urteil des TV-Kochs- und Restaurant-Retters. „Die Menschen beobachten genau, was in meinem Einkaufskorb landet und was nicht“, sagt Rach. Und wollen oft wissen, warum. Daher testet der Wahl-Hamburger in Zusammenarbeit mit dem Institut Fresenius seit fast zwei Jahren auch Lebensmittel (siehe Interview) – auch hier sehr bodenständig. Seine Kriterien:

  • Das Lebensmittel ist ein Produkt des Alltags und ist deutschlandweit im LEH zu kaufen.
  • Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.
  • Es ist keine Gourmet-Ware.
  • Geschmack und Qualität stimmen, sensorisch einwandfrei.
  • Der Gehalt an Schadstoffen und Kontaminenten entspricht mindestens den gesetzlichen Vorschriften.
  • Es ist mikrobiologisch einwandfrei.
  • Die Verpackungsauslobungen stimmen und sind vollständige nach der Gesetzeslage.
  • Das Produkt ist möglichst frei von unnötigen Zusatzstoffen (Konservierungsstoffe, chemische Zusätze, Farbstoffe, Geschmacksverstärker).
  • Der Zucker-, Salz- und Fettgehalt ist produkttypisch.

Schon bei der vergangenen Befragung „Produkt des Jahres“ hatte Rach einige platzierte Produkte unter die Lupe genommen und wird dies auch in diesem Jahr tun. Dazu werden die Hersteller natürlich informiert.

Rach hat dabei durchaus ein Mission: Der Wert von Lebensmitteln soll wieder geschätzt werden. Die Frage nach Inhaltstoffen, der Verzicht auf chemische Zusätze oder das Vermeiden von Schadstoffen will er auch vor dem Hintergrund der Art der Produktion diskutieren. So ist für ihn Nachhaltigkeit ein großes Thema – jetzt und in Zukunft.