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Biodiversität Vielfalt erhalten

Bettina Röttig | 14. September 2018

Insektensterben und Dürre-Sommer – Beides in den vergangenen Monaten Dauerthemen in den Medien, die ein gemeinsames Problem offenlegen: Der fortschreitende Verlust der Artenvielfalt bringt unsere Ernährungssicherheit in Gefahr. Was die Branche unternimmt, um dem entgegenzuwirken und die Biodiversität zu fördern.

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Deutlich abgemagert und vom Aussterben bedroht, sollen sie nun für uns die Welt retten: Die Rede ist von der Biene Maja und ihren geflügelten Freunden. Gerade hat die Rewe Group den beliebten Zeichentrick-Star als Testimonial gewonnen, um das komplexe Thema „Biodiversitätsverlust“ für ihre Kunden ein Stück greifbarer zu machen. Andere Lebensmittelhändler und -hersteller arbeiten hierzu mit dem Bild der „Lieschen-Müller-Biene“ ohne Promi-Faktor. Ihre gemeinsame Botschaft: Unsere Artenvielfalt ist in Gefahr und mit ihr die Vielfalt auf unseren Tellern.

Insektizide, Pestizide, Herbizide, Monokulturen, Überdüngung, Klimawandel, Flächenversiegelungen oder die Fokussierung auf wenige Kulturpflanzen und Nutztierrassen – die Liste von Gründen für den Rückgang biologischer Vielfalt ist lang. Die meisten sind auf den Menschen und die moderne Landwirtschaft zurückzuführen. Auch Bienen, Schmetterlinge und Co. leiden unter diesen Faktoren und verlieren zunehmend ihre Nahrungsgrundlage. Geht das Insektensterben weiter, gehen auch uns irgendwann die Lebensmittel aus. Denn ohne ihre Bestäubungsleistung auch keine Äpfel, Birnen oder Zucchini (siehe Kasten Seite 16).

Die Information, dass wir auch hierzulande ein Bienen- und Insektensterben zu beklagen haben, dürfte mittlerweile beinahe jeden Bundesbürger erreicht haben. Nicht allen sind bisher jedoch die Hintergründe klar und was diese Entwicklung im großen Kontext auch für unsere Nahrungssicherheit bedeutet. Wie sind die komplexen Zusammenhänge zu vermitteln, und welche Maßnahmen sind nötig, um die biologische Vielfalt zu fördern?

Einige Unternehmen aus Lebensmittelhandel und -industrie kämpfen seit Jahren für den Erhalt der Biodiversität und haben es sich zudem zur Aufgabe gemacht, den Verbraucher mitzunehmen. Produkte mit Kennzeichnungen wie „Artenvielfalt schützend“ (Rewe Pro Planet, siehe Seite 22) oder „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ (Edeka Nord) sollen den Kunden am Regal davon überzeugen, selbst seinen Teil zum Erhalt der Biodiversität beizutragen. Die große Aufgabe zuvor: den Zungenbrecher in greifbare Inhalte zu verwandeln und die Verbraucher auch emotional zu erreichen.

In Erklärungsnot
„Biodiversität ist so ein abgehobener Begriff, dass man ihn in kleine Häppchen aufsplitten muss“, meint Florian Schäfer, Nachhaltigkeitsexperte der Rewe Group. Die Kölner arbeiten seit Jahren mit plakativen Beispielen und Aktionen, um erklärungsbedürftige Nachhaltigkeitsthemen, insbesondere das Thema Biodiversität und die dahinterliegenden Probleme, leicht verständlich zu machen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch die damit verbundenen ökologischen Aspekte gut verstanden werden, wenn sie zum Beispiel konkret auf die Wildbiene heruntergebrochen werden“, so Nicola Tanaskovic, Bereichsleitung Corporate Responsibility, Rewe Group. So zeigte das Unternehmen in einem Penny-Markt, was passieren würde, wenn es keine bestäubenden Insekten mehr gäbe. Rund 60 Prozent der Regale blieben leer. „Wir hatten zunächst Bedenken, ob wir eine solche Aktion unseren Kunden zumuten können. Im Nachhinein muss ich sagen: Das Feedback war durch die Bank positiv“, berichtet Tanaskovic. Viele Kunden kamen nach dem ersten Schreck zurück, zeigten sich beeindruckt von der Aktion und erzählten sogar, was sie selbst zu dem Thema beitragen. Um auch die jüngsten Kunden zu erreichen, wird von nun an die Biene Maja als Testimonial das Thema für Rewe transportieren, bei Penny kommuniziere man mit der Janosch-Figur Günter Kastenfrosch.

Über die Online-Plattform bee-careful.com sensibilisieren die Schwartauer Werke Verbraucher für die Bedeutung der Honigbiene. „Bee Careful“ ist eine Initiative zum Schutz der Bienengesundheit sowie Steigerung der Bienenpopulation und Fruchtvielfalt. Das Unternehmen unterstützt die Forschung durch eine Bienenstation, sorgt zusammen mit der Forschungs- und Lehrplattform „Honey Bee Online Studies“ (Universität Würzburg) für Bildung und Ausbildung an Schulen und fördert Imker.

Verbraucher zum Anpacken bewegen will Landgard. Der Erzeuger von Obst, Gemüse und Pflanzen bietet Hobby-Gärtnern künftig eine Möglichkeit, direkt vor ihrer Haustür ein kleines Stück Natur- und Artenschutz zu verwirklichen. Gemeinsam mit dem Global Nature Fund hat das Unternehmen eine spezielle Produktlinie aufgelegt, die sich gezielt dem Anbau und der Vermarktung von Wildstauden widmet. Darin enthalten sind Pflanzen mit einem hohen Nährwert für Bienen und bestäubende Insekten.


Aktiver Artenschutz
Gas geben Unternehmen der Ernährungswirtschaft im Kampf gegen das Insekten- und Artensterben aber vor allem auf Feld und Wiesen. Knödel-Spezialist Burgis hat seine eigene Blühmischung „Bienenliebe“ entwickelt, die mehr als 30 verschiedene Blumen- und Kräuterarten enthält. Alle 70 Partnerlandwirte sind dazu verpflichtet, die Saatgutmischung als Blühstreifen neben ihren Kartoffelfeldern auszusäen. Feldtafeln weisen auf das Engagement hin und sollen Menschen für die Thematik des Bienensterbens sensibilisieren.

Mit der Initiative „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ will die Edeka Nord gemeinsam mit dem WWF und dem Anbauverband Biopark dem Rückgang der biologischen Vielfalt entgegen wirken. Aus dem Projekt sind aktuell Kartoffeln unter der Marke Unsere Heimat – echt & gut Bio sowie rund 70 Fleisch- und Wurstprodukte unter der Eigenmarke Natur Pur erhältlich.

Hinter ihnen stehen derzeit 55 Bio-Betriebe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, weitere sind gerade in Vorbereitungen. Vielfältige Fruchtfolgen und der Verzicht auf Pestizide begünstigen im Ökolandbau ohnehin bereits die Artenvielfalt. Die zusätzlichen Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität werden individuell vereinbart. „Die Betriebe werden regelmäßig von den in das Projekt eingebundenen naturschutzfachlichen Beratern beraten. In diesem Sinne können für den Betrieb als auch für die Natur optimale Maßnahmen ausgewählt werden“, erläutert Sandra Erdmann, Leitung Landwirtschaft und Tierschutz Fleischwerk Edeka Nord. Böten sich bei den einen Betrieben Maßnahmen zum Schutz von Amphibien an, seien es bei anderen Betrieben Maßnahmen für den Schreiadler oder aber zur Förderung von Ackerwildkräutern. Durch die regelmäßige Beratung soll gewährleistet werden, dass eine fortwährende Optimierung der Maßnahmen stattfindet. Dass sich das Engagement lohnt, zeigen Monitorings zur Entwicklung der Braunkehlchen- und Amphibienpopulation sowie der Ausbreitung der Ackerwildkräuter. „Die Untersuchungen belegen, dass die Projektmaßnahmen zu einer deutlichen Förderung der untersuchten Arten führten“, so Erdmann. Für den Mehraufwand zahlt die Edeka Nord den Betrieben einen Aufpreis pro Kilogramm.

Auch im Nonfood-Bereich und zwar skurrilerweise im Regal für Insektenbekämpfungsmittel setzt neuerdings ein Produktsiegel ein Zeichen gegen das Insektensterben: Insect Respect steht für einen neuen Umgang mit den im Allgemeinen verabscheuten Haushaltsquälgeistern wie Fruchtfliegen, Kleider- oder Lebensmittelmotten. Hinter dem Label steht mit der Reckhaus AG ein Hersteller von Produkten zur Insektenbekämpfung. „Insect Respect kompensiert die Verluste, die durch Insektenschutzmittel in Innenräumen entstehen und stärkt das Bewusstsein für die große Bedeutung dieser kleinen Tiere“, erklärt Dr. Hans-Dietrich Reckhaus, Initiator der Initiative.

Eigene Produkte unter der neuen Marke Dr. Reckhaus sowie Handelsmarken (Aldi und dm Drogerie-Markt) tragen das Gütesiegel bereits. Die gelabelten Produkte, vor allem Leimfallen, sind frei von insektiziden Wirkstoffen, informieren über den Wert von Insekten und liefern Tipps zur Prävention. Für den Verlust der getöteten Insekten errichtet die Initiative neue begrünte Flächen in Siedlungs- oder Industrieräumen. Die Größe der Ausgleichsfläche wird anhand eines mit Biologen entwickelten Modells errechnet.


Sortenvielfalt sichern
Nicht nur das Artensterben in der Tierwelt steht im Fokus der Branche, auch für eine größere Vielfalt unserer Nahrungspflanzen wird gekämpft.

Spätestens nach dem diesjährigen Dürre-Sommer, der Landwirte hierzulande an ihre Grenzen brachte, werden sich mehr Unternehmen denn je Gedanken darüber machen, wie wir die Landwirtschaft an die sich ändernden klimatischen Bedingungen anpassen können. Hierfür wird eine möglichst große Sortenvielfalt der Kulturpflanzen benötigt.

Doch: „Von den ursprünglich über 7.000 Pflanzenarten, die für die menschliche Ernährung kultiviert und durch Zucht verbessert wurden, liefern heute lediglich noch 15 Arten und 8 Tierarten ungefähr 90 Prozent der menschlichen Nahrung weltweit“, informiert das Bundesamt für Naturschutz.

Kreative Saatgutentwicklung
In Deutschland macht Bio-Tofu-Hersteller Taifun (Marken: Taifun und Tukan) vor, wie mithilfe von Kunden Saatgutforschung und -entwicklung betrieben werden kann. 2016 startete das Unternehmen gemeinsam mit der Universität Hohenheim das Projekt „1.000 Gärten – Das Soja-Experiment“. Das Ziel: In Deutschland mehr Gegenden für den heimischen Sojaanbau zu erschließen und neue Soja-Kreuzungen züchten, die an die klimatischen Bedingungen hierzulande angepasst und für die Tofuherstellung geeignet sind.

2.500 Hobby-Gärtner, Landwirte und Schulklassen aus ganz Deutschland bauten rund 1.000 Sojakreuzungen an, lieferten zahlreiche Daten und sendeten die Ernte zur Analyse ein. Für die zweite Phase des Experiments haben in diesem Jahr rund 1.200 Gärtner Testsoja angebaut, jeder 12 Sojakreuzungen.

In diesem heißen Sommer seien die Unterschiede zwischen den Kreuzungen besonders deutlich geworden, berichtet Martin Miersch, Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums für Sojaanbau und Entwicklung bei Taifun. Während in manchen Reihen die Hülsen begannen, aufzuplatzen, waren andere noch im Blütestadium. Das Positive der Trockenheit: So können auch Selektionskriterien wie das Platzen von Hülsen zusätzlich zu Parametern wie Ertrag, Reifedatum sowie Eiweiß- und Ölgehalte einbezogen werden. Der Fokus liegt auf Sojakreuzungen, welche früh reif sind, damit sie auch in Gegenden mit kürzeren Sommern Hülsen ausbilden, und viel Protein enthalten, was bedeutsam für die Tofu-Herstellung ist. In der Taifun-Labortofurei werden die geernteten Sojabohnen verarbeitet und dem Geschmackstest unterzogen. Wichtig: Die entstehenden Sorten sind frei von Patenten, das Saatgut darf also von Züchtern weiterentwickelt werden. „Das macht uns unabhängig von weltweit agierenden Saatgut-Monopolisten“, betont Dr. Volker Hahn von der Landeszuchtanstalt der Universität Hohenheim.

Revision ZNU-Standard

Nachhaltigkeits- Standards mit Biodiversitäts- Kriterien können Unternehmen helfen, ihren Teil zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen. Die nun veröffentlichte Revisionsfassung des ZNU-Standards Nachhaltiger Wirtschaften umfasst beispielsweise umfangreichere Kriterienund Dokumentationen zu Auswirkungen der Unternehmenstätigkeiten auf die Biodiversität am Standort sowie entlang der Wertschöpfungskette. Der Händler- und Herstellerübergreifende Standard des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (Universität Witten/ Herdecke) dient Unternehmen dazu, Schritt für Schritt nachhaltiger zu werden und fordert eine kontinuierliche Verbesserung. In der Revisionsfassung werden aktuelle Themenfelder wie Innovationen und der Beitrag zu den UN-Sustainable Development Goals (SDGs) stärker betont, zudem ist sie nun auch international anwendbar.


Kampf gegen Klimawandel
Dringender Handlungsbedarf besteht bereits in den Regenwäldern Guatemalas. Hier unterstützt das UTZ-Programm der Rainforest Alliance seit 2017 kleine und mittelgroße Kaffeefarmer dabei, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen. „Das Land Guatemala und die Kaffeeproduktion, eines der wirtschaftlichen Standbeine des Landes, spüren die Folgen des Klimawandels bereits sehr stark“, informiert Henriette Walz, Expertin für Klimawandel und Umweltfragen beim UTZ-Programm.

Instabile Wetterlagen mit Dürren und Überschwemmungen sowie der Temperaturanstieg beförderten Pflanzenkrankheiten wie Kaffeerost und minderten die Qualität der Kaffeebohnen. Laut Prognosen lokaler Agrar-Forschungsinstitute würden sich die Areale, die sich zum Kaffeeanbau eignen, bis zum Jahr 2050 signifikant verringern und Kaffeefarmer dazu gezwungen, den Anbau in höhere Lagen zu verlegen, wo jedoch oft indigene Gemeinschaften leben, und sich Wälder befinden, die die wichtigsten Wasserscheiden und Artenvielfalten Guatemalas beherbergen. Gemeinsam mit Fundaeco, einer guatemaltekischen NGO, und weiteren Partnern sucht die Rainforest Alliance nach Mitteln und Wegen, um die Kaffeeproduktion aufrecht zu erhalten.

Innerhalb des Projekts konnte bereits eine Kaffeesorte als besonders widerstandsfähig identifiziert werden, die ihren Ursprung in der Artenvielfalt vor Ort hat, aber viele Jahre lang nicht zum Einsatz kam und bereits fast verschwunden war. Erste Erträge werden für 2020 erwartet. Das Projekt soll zudem dafür Sorge tragen, dass die schützenswerte Biodiversität dieser Areale und die Heimat der indigenen Völker nicht gefährdet werden. Unter anderem ist das Gebiet Heimat des Jackson Salamanders, eine der zehn gefährdetsten Arten der Welt.

Glyphosat-Problem lösen
Kommen wir zurück zu unserer heimischen Landwirtschaft. Das Thema Totalherbizide beziehungsweise Glyphosat beschäftigt Handel und Hersteller immer stärker. Aktuell macht die Kapagne „Ackergifte? Nein Danke!“ insbesondere in der Bio-Community auf die Probleme von Herbiziden, Pestiziden und Insektiziden aufmerksam. Dahinter steht das „Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft“, dem unter anderem die Bio-Pioniere Bio Company, Super-Bio-Markt AG, Basic AG, Voelkel und Allos angehören. „Glyphosat und andere Agrarchemikalien treiben nachweislich Umweltschäden voran. Die Nachteile dieser fehlgeleiteten Entwicklung spüren selbst unsere Biobauern, die mit sogenanntem Seiteneintrag zu kämpfen haben“, kommentiert Georg Kaiser, Geschäftsführer der Bio Company. Das Bündnis will sich für die Verringerung des Einsatzes dieser Mittel einsetzen – im Dialog mit Akteuren der konventionellen Landwirtschaft.

Was bisher viele Landwirte vom Verzicht auf Glyphosat abhält, sind mangelnde Alternativen. Die Rewe Group versucht selbst, gangbare, nachhaltigere Alternativen zu entwickeln. Nachhaltigkeits-Experte Florian Schäfer: „Daher haben wir in diesem Jahr in Sachsen ein Projekt im Apfelanbau aufgesetzt, bei dem wir den Verzicht auf Glyphosat und Neonics erproben. Im Apfelanbau wird die Fläche unter den Bäumen freigespritzt, um Wühlmäuse von den Wurzeln fern zu halten. Wir haben Vergleichs-Plantagen und analysieren Alternativen wie mechanische Mittel und Nützlingspopulationen, die auf bestimmte Schädlinge abzielen. Wir fördern konkret zum Beispiel die Raubwanze mit bestimmten Saatgutzusammensetzungen, um den Apfelwickler auf der Plantage bekämpfen zu können. Dabei analysieren wir, welche Mehrkosten im Anbau nötig sind, welche Gerätschaften angeschafft werden müssen und vieles mehr.“

Standards verbessern
So wichtig jedes einzelne Projekt und jede angelegte Blühwiese sind – echte Veränderungen sind nur zu erreichen, wenn die gesamte Branche an einem Strang zieht. Rewe-Mann Schäfer sieht die Arbeit auf Standard-Ebene als sehr wichtigen Baustein, um eine größtmögliche Flächenwirkung zu erreichen. „Ich bin für die Rewe Group zum Beispiel in der QS-Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit. Darin beraten wir, welche QS-Anforderungen wir um Biodiversitäts-Aspekte in den Bereichen Boden, Wasser, Luft ergänzen können. Darüber hinaus hat die Bodensee-Stiftung für uns alle bestehenden Nachhaltigkeits-Standards daraufhin analysiert, wo es bereits Biodiversitäts-Anforderungen gibt.“

Insgesamt 20 Nachhaltigkeits-Standards wurden von Bodensee-Stiftung und Global Nature Fund daraufhin untersucht, ob sie Kriterien zum Schutz von Biotopen und Arten integriert haben und ob Vorgaben zu Bodenbearbeitung, Düngung oder Einsatz von Pestiziden ausreichend sind, um Ökosysteme und Artenvielfalt zu schützen. Das Ergebnis: Es gibt viel Nachholbedarf. Im zweiten Schritt werden nun Empfehlungen für Standard-Halter entwickelt, welche Anforderungen zusätzlich aufgenommen werden sollten, auch in Bezug auf die Fortbildung von Zertifizierern sowie Hilfestellungen für Landwirte.

LPV GmbH

Am Hammergraben 14
56567 Neuwied
Tel.: +49 (0)2631 879-0
Fax: +49 (0)2631 879-201

Web: www.lebensmittelpraxis.de

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