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Discounter Für eilige Kunden bestens gerüstet

Heidrun Mittler | 29. April 2014

Abendlicher Einkauf. Mit einem identischen Einkaufszettel startete die LP-Redaktion einen Testeinkauf bei sechs Discount-Filialen.

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Schnell, schneller, Discount? Wie zügig funktioniert der Einkauf bei führenden deutschen Discountern? Das Redaktionsteam der LEBENSMITTEL PRAXIS hat den Einkaufstest gemacht. Dabei haben wir Märkte besucht, die wir sonst nicht ansteuern – wir konnten also den Eindruck gewinnen, den ein neuer Kunde in der jeweiligen Verkaufsstelle auf Anhieb gewinnt. Die Geschäfte lagen allesamt im Umkreis von Neuwied – tatsächlich auf dem Nachhauseweg. Mit Ausnahme einer Filiale von Aldi Nord, die wir bewusst mit in den Test einbezogen haben, um die beiden Aldi-Welten miteinander vergleichen zu können.

Der Test lief zeitgleich, an einem Montag im April, um 17 Uhr. Obwohl wir alle nach dem gleichen Einkaufszettel unsere Runde durch die Filialen gemacht haben, kamen unterschiedliche Warenkörbe heraus: Mal war keine frische Ananas im Sortiment, dann waren 16 statt 10 Rollen Toilettenpapier in der Packung. Daher ist ein Preisvergleich auf den letzten Cent nicht möglich. Interessanter waren für uns ohnehin andere Aspekte: Wie erlebt der Kunde den Einkauf? Wie freundlich wird er behandelt? Um es vorweg zu nehmen: Dass Discounter mit einer dünnen Personaldecke fahren, ist deutlich zu spüren. Für ein Schwätzchen am frühen Abend hat kein Mitarbeiter Zeit, wie nicht nur das Beispiel Lidl zeigt. Auf die Frage, wo ein Produkt steht, darf man nur einen Fingerzeig und ein „Da hinten!“ erwarten. Dass es anders gehen kann, zeigte der Einkauf bei Norma: Eine Verkäuferin führte die Testerin zum Käseregal und zum gewünschten Bergkäse, die freundliche Kassierin färbte mit ihrer sympathischen Art und guten Laune auf die Kunden ab.

Speziell unter die Lupe genommen haben wir die Backstationen und das Sortiment der frisch aufgebackenen Produkte. Es variiert deutlich, von 7 bis 27 Erzeugnissen. Die Konsequenz des noch jungen Angebots ist zumindest im Lidl offensichtlich: Der Bäcker, der im gleichen Gebäude angesiedelt war, hat aufgegeben, die Fläche steht derzeit leer. Die Backstation bei Norma war etwas geplündert, von 7 Artikeln gab es nur noch 5 im Angebot. Die nette Frau an der Kasse bot aber sofort an, für die Testerin den Ofen anzuwerfen.

Zurück zur Zeit-Frage : Alle Testeinkäufe blieben unter der Marke von 18 Minuten. Stammkunden, die die Wege kennen, sind vermutlich schneller unterwegs. Der Kassiervorgang war in allen Fällen straff organisiert. Kunden, die es wirklich eilig haben, sind in einem Discounter also relativ gut aufgehoben – sie dürfen allerdings keinen Service erwarten.

Die Testergebnisse der Redaktion lesen Sie auf den folgenden Seiten. Dabei sind dies Momentaufnahmen, nicht etwa repräsentative Testreihen.

Dies war der Einkaufszettel der LP-Redaktion für den Testeinkauf bei Discountern:

  • 6 Bio-Eier
  • 2 Weizenbrötchen
  • 1 Ananas
  • 3 rote Paprika
  • 1L frisch gepresster O-Saft
  • Toilettenpapier, 4-lagig
  • 200g-Stück Bergkäse
  • 4er-Pack Biojogurt, 1,5%
  • 1 Glas Nutella

Penny Neuenahr-Ahrweiler
Zum Basis-Sortiment gibt es on top Discount-Untypisches
  • Der Einkauf: Bio-Eier gibt es nur im 10-er-Pack (2,29 Euro), Bergkäse als 225-g-Stück (2,99 Euro), Bio-Joghurt nur mit 3,8 Prozent Fett (0,59 Euro je 300-g-Becher). Insgesamt 15,68 Euro bezahlt.

  • Parkplatz: wenige freie Parktaschen. Es ist viel los. Direkt neben dem Markteingang befinden sich zwei Behinderten-Parkplätze und ein Mutter-Kind-Parkplatz. An der Seitenwand des Gebäudes stehen überdacht die Einkaufswagen, 3 lange Reihen, alle sauber, nur eine Größe/Variante. Parkplatz war sauber, nur vor dem Eingang einige Zigaretten-Kippen, ein abgebrochenes Blumenblatt und 1 Kassenbon, insgesamt ordentlich.

  • Ordnung/Sauberkeit: Gut. Der Boden war sauber, Regale, Gittertische und Backstation auch. Ordnung und Zuordnungsfähigkeit von Ware und Preisschildern war ok. Regallücken halten sich in Grenzen. Ein Mitarbeiter war mit Auf- und Verräumen beschäftigt. In einem Gang stand ein Rollcontainer mit aussortierten Pappe und Kartons, allerdings war kein Mitarbeiter in der Nähe.

  • Backstation: 20 Artikel zur Auswahl: Brötchen, Croissant, Brezel, Brote, Baguette, Ciabatta. Fächer mit Griffen und ausreichend Zangen, genügend Papiertüten vorhanden. Ware zum Teil noch warm (Standard-Brötchen), zwei Fächer waren leer.

  • Aktionsplatzierung: Insgesamt vier Reihen mit Gittertischen. Viele Küchen-Artikel der Eigenmarke Casa Linga. Einige sperrige Artikel (z. B. Servierpfanne) passen nicht richtig in die vorgesehenen Fächer, ragen raus. Kleine Teile wie Batterien sehrordentlich und präzise platziert. Eine Reihe Gittertische enthält nur Artikel der Eigenmarke „Mein Fest“, sehr aufgeräumt.

  • Leergut: Die 1,5 l-PET-Pepsi-Light-Flasche nimmt der Automat, die 0,5-l-PET-Cola-Light-Flasche nicht. „Barcode nicht lesbar“ und „Markt akzeptiert Marke nicht“ wird angezeigt.

  • Kassiervorgang: freundlich, Kunden vor mir und ich wurden sehr höflich begrüßt und verabschiedet. Zumeist Blickkontakt.

  • Einkaufszeit: 15 Minuten für den eigentlichen Einkauf (Reingehen bis bezahlt haben und zurück am Auto ).
Fazit:
Orientierung problemlos. Für einen Discounter auch ungewöhnliche Artikel „Eigenmarke Mein Fest“ z. B., aber auch einige Bio-Artikel und 5-lagiges Toilettenpapier. Der Markt war sauber und relativ gut aufgeräumt. Auch wenn abends alle Konkurrenz geschlossen hat, erhält man hier noch problemlos Basisartikel, aber auch einiges on top.

Norma, Oberhonnefeld-Gierend
Solides Angebot und freundliche Mitarbeiter
  • Der Einkauf: abweichend vom Zettel: 150 g Bergkäse in Scheiben; Bio-Joghurt mit 3,5 Prozent Fett; 2 rote Paprika; Nutella mit 800 g Inhalt; 15,48 Euro

  • Parkplatz: Außenanlage sauber, Parkplatz teilen sich etliche Unternehmen. Sowohl die Box für Einkaufswagen als auch die großen Einkaufswagen sind sauber.

  • Ordnung/Sauberkeit: Markt ist sauber, auch in der Obst- und Gemüseabteilung bzw. an der Backstation liegt nichts auf dem Boden. Er wirkt insgesamt durchaus ordentlich, Ware befindet sich unter dem passenden Preisschild, sodass sich der Kunde rasch über den Preis orientieren kann.

  • Backstation: Kleine Anlage mit Ofen plus daneben stehendem Ausgabemöbel; Klappe an der Ausgabeschütte öffnet sich nach oben und arretiert, so dass Kunde relativ problemlos das Produkt greifen kann. Tüten und Gabeln zum Greifen der Produkte ausreichend sind ausreichend da. Von 7 Produkten waren nur 5 im Angebot; auf Nachfrage an der Kasse, ob die Backstation geschlossen sei, bietet mir die Kassierin an, für mich neu Brötchen zu backen, ansonsten hätte sie Order, den Ofen um 18 Uhr anzuwerfen, um für den Abend genug frische Ware zu haben; insgesamt war nicht viel los im Markt. Dieser liegt in einem Gewerbegebiet nahe der A3, hier kommen auch viele Handwerker, die sich zum Feierabend noch frische Brötchen holen

  • Aktionsplatzierung: Gartenbänke und Gartenstühle sowie Auflagen, Heimwerker- und Gärtnerbedarf, Süßes zu Ostern etc. sind in Metallkörben in der Marktmitte platziert; Preise dank Deckenhängern rasch zu finden; Angebot ein bisschen geplündert, wirkt aber noch durchaus geordnet.

  • Leergut: Problemlos direkt rechts im Markt zu finden

  • Kassiervorgang: Sehr freundliche und kommunikative Kassiererin, Blickkontakt, Begrüßung, Kassieren und Verabschiedung – richtig gut.

  • Einkaufszeit: 14 Minuten
Fazit:
Will man sich schnell mit Basis-Lebensmitteln versorgen und nicht erst aus fünf verschiedenen Joghurtsorten auswählen – dann ist der Norma eine gute Adresse. Auch Frischware in ordentlicher Qualität wird angeboten. Allerdings gibt es dazu kein Einkaufserlebnis.

 Aldi Nord, Herborn
Einkaufszettel zügig abgehakt – aber Schlange an der Kasse
  • Der Einkauf: Rote Paprika gab es nur lose (3 Stück für 1,34 Euro) und Nutella nur im Riesenglas (3,69 Euro), Bio-Jogurt war einzeln und mit 3,5 Prozent Fett zu haben (4 Stück 1,16 Euro.). Gesamteinkauf 16,99 Euro.

  • Parkplatz: Zwei Behindertenparkplätze. Parknischen breit, viele Parkplätze frei. Außenbereich normal sauber, etwas Papier und Verpackungsmaterial lag herum, Papierkörbe zum Teil voll.

  • Ordnung/Sauberkeit: Im Großen und Ganzen ganz normal sauberer und ordentlicher Markt, Fußboden blankgeputzt, vereinzelt lagen heruntergefallene Aktionsartikel und Papierschnipsel unter den Aktionstischen; Einkaufswagen sauber, bei einigen noch der Angebotszettel und Verpackungsmaterial drin. Preisauszeichnung ok. Regale gut einsortiert, kaum Grifflücken.

  • Backstation: Einmalhandschuhe und Greifzangen für die Produktwahl. Papiertüten liegen bereit. Zur Auswahl stehen insgesamt 15 Artikel. Allerdings sind einzelne Fächer bereits geplündert. Warm war die Ware nicht mehr.

  • Aktionsplatzierung: Aktionsartikel sind in Metallkörben und auf Paletten in der Marktmitte platziert; Alles noch vorhanden, richtige Wühltischatmosphäre, also gewolltes Durcheinander. Preisauszeichnung in Ordnung.

  • Leergut: Am Markteingang links in einer Nische zwei Leergut-Automaten, Bereich ist sauber, Abwicklung problemlos.

  • Kassiervorgang: Nur eine Kasse geöffnet , daher lange Schlange, zweite Kasse wird trotz Anforderung nicht geöffnet, relativ lange Wartezeit, professionell freundliche Begrüßung mit „Hallo“, Blickkontakt, Kassiervorgang gewohnt schnell (bezahlt mit EC-Karte) und Verabschiedung mit „Schönen Tag noch“. Läuft bei allen Kunden vor und hinter mir genauso. Unangenehm: das Einräumen der gekauften Ware vom Minitisch in den Einkaufswagen, weil ich die Ware nicht schnell genug verstauen kann.

  • Einkaufszeit: 18 Minuten vom und bis zum Auto (vor allem durch Anstehen so lang).
Fazit:
Orientierung fällt leicht. Auch wenn ich den Markt nicht kenne, finde ich alle Artikel schnell. Das muss auch so sein. Denn außer der Kassiererin ist im Markt zum Zeitpunkt des Einkaufs kein Mitarbeiter. Der schnelle Einkauf wird etwas verlängert durch die lange Wartezeit an der Kasse.

Aldi Süd,Neuwied
Gute Orientierung ermöglicht schnellen Einkauf
  • Der Einkauf: abweichend vom Zettel: nur 10er-Pack Bio-Eier erhältlich; 300 g Bergkäse am Stück; Bio-Joghurt einzeln im 150-g-Becher mit 3,5 Prozent Fett; Nutoka; 14,85 Euro

  • Parkplatz: Außenbereich sauber, Parkplatz wird von anderen Unternehmen und deren Kunden mit genutzt. Einkaufswagen sind sauber, es stehen mehrere Einkaufswagen mit Ablage für eine Babyschale zur Verfügung, neben Behindertenparkplätzen gibt es auch extra breite Mutter-Kind-Parktaschen in der Nähe des Eingangs.

  • Ordnung/Sauberkeit: Im Großen und Ganzen sauberer und ordentlicher Markt, Fußboden weist Altersspuren auf, vereinzelt lagen heruntergefallene Aktionsartikel und Papierschnipsel unter den Aktionstischen; Preisauszeichnung in Ordnung.

  • Backstation: Backautomat mit Produktwahl auf Knopfdruck. Zur Entnahme stehen Einmalhandschuhe zur Verfügung sowie ausreichend Tüten. Die Brötchen kullerten kalt in die Ausgabeschütte, bei der einzelnen Ausgabe von Produkten direkt aus einem großen Ungetüm von „Backofen“, wie ihn Aldi selbst nennt, hätte man zumindest warme Produkte erwartet. Zur Auswahl stehen insgesamt neun Artikel.

  • Aktionsplatzierung: Gartenmöbel, Grills und Zubehör sowie Textilien sind auf Paletten sowie in Metallkörben in der Marktmitte platziert; insgesamt noch ordentlicher Eindruck, vereinzelt waren Paletten bereits leer, ein paar Textil-Artikel waren zwischen den Aktionstischen auf den Boden gefallen; Preisauszeichnung in Ordnung.

  • Leergut: Beim Betreten des Marktes links in einer Nische finden sich zwei Leergut-Automaten, Abwicklung problemlos.

  • Kassiervorgang: Zunächst verwaiste Kassen, Kassiererin verräumt gerade Ware, kehrt jedoch schnell zurück, kaum Blickkontakt, aber freundlich-schnelle Begrüßung, flotter Kassiervorgang und knappe Verabschiedung.
  • Einkaufszeit: 11 Minuten
Fazit:

 Schnell und unkompliziert ist der Einkauf bei Aldi Süd. Vereinzelt ergänzen Markenartikel das Angebot, für den Basis-Einkauf ist alles Nötige zu finden. Der Discounter punktet bei jungen Familien mit extra breiten Parktaschen, die Raum geben für das Handling des Kinderwagens, und Einkaufswagen für Maxi Cosi und Co.



Lidl, Mendig
Basisanforderungen solide gedeckt
  • Der Einkauf: siehe Zettel, aber keine Ananas, 10 Bio-Eier, 16 Rollen Toilettenpapier, ein Aktionsglas Nutella (880 g) und ein Stück Bergkäse mit 250 g-Joghurt mit 3,5 % Fett. 16,87 Euro.

  • Parkplatz: zu drei Viertel belegt. Bäckerei neben Filiale ist geschlossen. Zwei Behindertenparkplätze. Neue, große Wanzl-Einkaufswagen, teilweise mit Vorrichtung für Baby-Safe.
    Ordnung/Sauberkeit: Akzeptabel. Boden war in der Obst- und Gemüseabteilung verschmutzt, zudem viele plattgetretene Krümel rund um die Backstation.

  • Backstation: Neue Backstation mit 29 Fächern, die durch Glasscheiben zum Kunden hin abgetrennt sind. Man schiebt das Gewünschte mit einem überdimensionierten Löffel auf ein seitliches Rost, dann rutscht es dem Kunden entgegen, der es in die Tüte packt. Die Hälfte aller Fächer war zu Beginn leer, aber 20 Minuten später wieder mit frisch aufgebackenen Produkten bestückt.

  • Aktionsplatzierung: Sonnenschirme, Gartenmöbel, Sitzauflagen und Leuchter. Außerdem Kopfkissen, Bettwäsche, Pyjamas sowie Tassimo-Geräte und -Kapseln. Platzierung geordnet, ausreichend Ware vorhanden, keine aufgerissenen Tüten.

  • Leergut: Ich wäre schneller gewesen, wenn ich gewusst hätte, wo man das Leergut abgeben kann. Nach zweimaligem Kreisen in der Filiale habe ich nachgefragt, was auf Stirnrunzeln bei der Kassiererin gestoßen ist: Der Automat steht draußen, etwa zehn Meter entfernt vom Eingang, eingegliedert ins Gebäude. Ich habe ihn dort nicht vermutet, weil die Bäckerei geschlossen war (Fenster verklebt), weiter rechts hatte ich nicht mehr geschaut. Ein Hinweis darauf in der Filiale wäre hilfreich gewesen.

  • Kassiervorgang: Lief zügig, die Kassiererin war freundlich, mit Begrüßung und Verabschiedung. Darüber hinaus wurde meine Frage, wo der Direktsaft steht, mit: „Da hinten!“ und einem Fingerzeig quittiert.

  • Einkaufszeit: 15 Minuten

Fazit:
Für den „schnellen Einkauf“ auf dem Nachhauseweg ist die Filiale geeignet. Sie bietet Frischware in akzeptabler Qualität (Backwaren, Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse) und deckt ansonsten die Basisbedürfnisse. Über „Wohlfühlen“ oder „Einkaufserlebnis“ muss man hier nicht sprechen – die Kunden decken hier zügig ihren Bedarf.

Netto,Emmelshausen
Viele Markenartikel machen Ein-Stopp-Einkauf möglich
  • Der Einkauf: siehe Zettel, aber ein Stück Bergkäse mit 250 g, ein 500-g-Becher Bio-Joghurt mit 1,8 % Fett. 14,70 Euro.

  • Parkplatz: war fast vollständig belegt. Allerdings teilt sich Netto den Parkplatz mit dem NKD-Markt und dem Bäcker Schrey’s in der Vorkassenzone, zu dem manche Kunden auch fahren, ohne bei Netto einzukaufen. Auch Fahrradständer in ausreichender Zahl vorhanden. Genug Einkaufswagen verfügbar.

  • Ordnung/Sauberkeit: Sehr sauberer Boden – bis auf ein Basilikumblatt in der Obst- und Gemüseabteilung. Der Markt wirkte sehr aufgeräumt. Offenbar war gerade ein Mitarbeiter am Werk gewesen, in einem Gang stand ein Wagen voller alter Umverpackungen.

  • Backstation: Backstation bietet 25 verschiedene Produkte von Brot über Brötchen und Laugenbretzel bis hin zu Croissant und Donut. 5 Produkte waren während der Besuchszeit vergriffen, in den beiden Öfen wurde aktuell aber nachgebacken. Die Fächer sind durch Glasscheiben vom Kunden abgetrennt, er schiebt die Ware mit einem Metallschieber nach vorne, bis sie durch ein Metallabsperrung fällt. Hinweisschild: „Anfassen der Ware verpflichtet zum Kauf.“

  • Aktionsplatzierung: Die Aktionstische mit Nonfood-Artikeln waren ordentlich sortiert, bei mehreren war das Produkt sogar auf dem Preisschild mit abgebildet, was die Orientierung erleichtert. Vereinzelt Regallücken in den Food- und Drogerie-Aktionsregalen.

  • Leergut: Leergutautomat im hinteren Ladenteil neben dem Lagereingang. Annahme klappte reibungslos.

  • Kassiervorgang: Zog sich etwas. Der Kassierer musste warten, bis eine Kollegin den Stornoschlüssel brachte. Obwohl sich inzwischen eine Schlange gebildet hatte, wurde keine zweite Kasse geöffnet. Der Kassierer war freundlich, aber nicht überschwänglich.

  • Einkaufszeit: 18 Minuten
Fazit:
Es waren mehrere Kunden im Markt, die dort ihren gesamten Einkauf tätigten. Der relativ hohe Anteil an Markenartikeln trägt dazu bei, dass man – wenn man keine zu hohen Ansprüche hat – nicht noch extra in den Supermarkt fahren muss. Es gibt sogar Getränke in Pfandkästen, was bei Discountern sonst nicht üblich ist.
LPV GmbH

Am Hammergraben 14
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Fax: +49 (0)2631 879-201

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