Ernährungsindustrie:Umsatzträger Inlandsgeschäft

Bildquelle: LP Archiv

Ernährungsindustrie Umsatzträger Inlandsgeschäft

2018 bescherte der Ernährungsindustrie ein durchwachsenes Jahr. Der größte Umsatzträger blieb das Inlandsgeschäft. Zum Jahresende 2018 kühlte sich das Geschäftsklima der Lebensmittelproduzenten weiter ab.

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Mit einem Rückgang um 3,7 Punkten bewegte sich der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex, ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie, weiter nach unten. Besonders pessimistisch fielen die Erwartungen an den Export und die Produktionspläne aus. Die Entwicklung der Verkaufspreise schätzten die Lebensmittelhersteller jedoch positiv ein.

Zugewinne im Ausland stellten sich auch im zweiten und dritten Quartal nicht ein. Die Hersteller wollen mit Investitionen, vor allem in Innovationen, gegensteuern. 82,5 aller Unternehmen in der Branche investieren dafür.

Jüngste Zahlen aus dem Jahr 2016 bezifferten die Ausgaben für Investitionen auf 5,7 Milliarden Euro, etwa 3,3 Prozent ihres Umsatzes. Die Ernährungsindustrie war damit für 9,5 Prozent aller Investitionen des Verarbeitenden Gewerbes verantwortlich. „Das ist ein sehr respektabler dritter Platz auf dem Siegertreppchen nach der Automobilindustrie mit einem Investitionsanteil von 25,6 Prozent und dem Maschinenbau mit 11 Prozent,“ erklärt Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).