Lidl:Fördert Soja ohne Gentechnik

Bildquelle: LP-Archiv

Lidl Fördert Soja ohne Gentechnik

Lidl Deutschland hat das gentechnikfreie Sortiment um die ersten Wurstprodukte und weitere Fleischartikel ergänzt. Ab sofort sind bundesweit in allen Lidl-Filialen die 2 mal 200 Gramm-Geflügelfleischwurst und der 200 Gramm-Stapelpack-Geflügelbrühwurst der Eigenmarke ‚Dulano‘ nur noch ohne Gentechnik erhältlich.

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Regional wurden sieben Schweinefleischartikel der regionalen Eigenmarke ‚Ein gutes Stück Bayern‘ umgestellt. Damit hat Lidl einen weiteren Schritt umgesetzt, um die Anzahl der Lebensmittel ohne Gentechnik bundesweit kontinuierlich zu erhöhen.

Um den Grundstein für eine sukzessive Erhöhung der bisher gering verfügbaren Menge an nachhaltigerem und gentechnikfreiem Soja zu legen, hat Lidl im Januar 2018 die länderübergreifende „Lidl Soja-Initiative“ gestartet: In Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation „ProTerra Foundation“ fördern die Neckarsulmer finanziell die Umstellung auf einen nachhaltigeren und gentechnikfreien Soja-Anbau im Hauptproduktionsland Brasilien.

„Wir freuen uns, dass wir mithilfe der Umstellung der Futtermittel auf gentechnikfreies Soja weitere Produkte durch Artikel ohne Gentechnik ersetzen konnten. Im nächsten Schritt wollen wir deutschlandweit gentechnikfreie ‚Prime Burger‘ aus Rindfleisch einführen“, erläutert Christof Mross, Geschäftsführer im Einkauf bei Lidl Deutschland. „Hinsichtlich der Erzeugung von Rindfleisch- und Schweinefleischerzeugnissen ist es unser langfristiges Ziel, bei Lidl-Eigenmarken ausschließlich nachhaltigere und gentechnikfreie Futtermittel einzusetzen.“ Dazu benötige das Unternehmen jedoch eine größere Menge Soja aus gentechnisch freiem Anbau, was aufgrund der mehrteiligen Lieferkette aktuell noch nicht durchgängig realisierbar sei. „Es bedarf daher der Zusammenarbeit möglichst vieler Branchenteilnehmer. Entsprechend würden wir uns freuen, wenn sich weitere Handelskollegen, Lieferanten oder Erzeuger anschließen und aktiv den nachhaltigeren Soja-Anbau ohne Gentechnik fördern“, appelliert Mross an die Branche.

Vorrangig will Lidl die Nutzung von Soja langfristig durch heimische Eiweißfutteralternativen wie zum Beispiel Rapsschrot reduzieren. Sollte sich der Soja-Anteil beispielsweise aufgrund eines geringeren Proteingehaltes nicht durch Alternativen ersetzen lassen, bevorzugt Lidl Soja aus der Europäischen Union. Solange die Notwendigkeit des Imports von Soja besteht, will Lidl ausschließlich auf zertifiziertes, gentechnikfreies und nachhaltigeres Soja, beispielsweise aus Brasilien, umstellen.