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ARGE Heumilch Will mehr mit LEH arbeiten

LEBENSMITTEL PRAXIS | 29. Januar 2015

Für die österreichische Heumilchwirtschaft war 2014 erfolgreich. Der Zuschlag für die Lieferanten betrug 5 Cent pro kg, eine Verfünffachung seit dem Start der Vermarktungsoffensive 2009. Der Zuschlag für Bio-Heumilch erreichte 15 Cent pro kg.

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„Bei einer Produktion von 430 Mio. kg Milch erzielten wir 2014 einen Mehrwert von 17 Mio. Euro für unsere Heumilchbauern“, bilanziert Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Diese vereinigt in Österreich rund 8.000 Heumilchbauern und 60 Verarbeiter. Für 2015 rechnet Neuhofer mit rund 500 neuen Heumilchbauern. Heumilchprodukte erzielten 2014 ein Umsatzplus von 7,5 Prozent, im Bereich Heumilchkäse waren es sogar 9 Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte österreichische Markt bei Molkereiprodukten legte um rund 5 Prozent zu. Die abgesetzte Menge an Heumilchprodukten blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Derzeit sind rund 500 Heumilchprodukte erhältlich. 85 Prozent der Österreicher kennen Heumilchprodukte. In diesem Jahr will sich die ARGE auf die Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandel konzentrieren, erklärt Andreas Geisler, Koordinator der ARGE Heumilch. Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei 3 Prozent.

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