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Fleischindustrie Kabinett gibt grünes Licht für Mindestlohn

Lebensmittelpraxis | 04. April 2014

Die Bundesregierung hat den Mindestlohn für die deutsche Fleischindustrie auf den Weg gebracht. "Schlachten und Fleischverarbeitung" soll die neunte Branche im Arbeitnehmer-Entsendegesetz werden. Der Gesetzentwurf muss nun noch Bundestag und Bundesrat passieren. Der Mindestlohn von 7,75 Euro würde dann auch für Beschäftigte und Subunternehmer von nicht tarifgebundenen Unternehmen gelten.

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Mit ihm vermeidet die Fleischwirtschaft, dass für sie ab Jahresanfang 2015 der geplante gesetzliche Mindestlohn (8,50 Euro) gilt. Allerdings sieht die nächste Tarifstufe ab Dezember 2016 (8,75 Euro) einen höheren als den gesetzlichen Mindestlohn vor.

Geplant sind folgende Stufen: Ab 1. Juli 2014 7,75 Euro Mindestlohn, ab Dezember 2014 8 Euro, ab Oktober 2015 8,60 Euro und ab Dezember 2016 8,75 Euro.

Die Branche zählte in Deutschland im ersten Halbjahr 2013 knapp 83.000 Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 50 Arbeitnehmern. Viele Beschäftigte tauchen in der Statistik aber nicht auf, weil sie Werkvertrags-Arbeitnehmer sind. Nach Schätzungen von Gewerkschaften machen die Stammbelegschaften bei den Branchengrößen 10 bis 50 Prozent aus.

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