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Regional-Star 2020 Nominierte der Kategorie Innovation

Bettina Röttig | 17. Januar 2020

Hier die Nominierten der Kategorie Innovation

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Glücksatt

Marke mit Wertschätzung
Ganzheitlich gedacht: Mit Glück-satt hat das Unternehmen Werner Schulte – Lastruper Wurstwaren eine neue Marke für Fleisch- und Wurstwaren in den Handel gebracht, die für Heimat, Transparenz und mehr Tierwohl steht. Angestrebt sind zudem eine bessere Fleischqualität, die Stärkung des traditionellen Fleischerhandwerks, faire Preise und die Etablierung eines bewussteren Fleischkonsums. Zwei Familienbetriebe mästen die Schweine in Aktivstallhaltung mit mehr Platz, Bewegung, frischer Luft und hochwertigem Futter. Auf das Kupieren der Ringelschwänze wird verzichtet. Der Schlachtbetrieb Brand direkt vor der Haustür gewährleistet kurze Wege und eine stressfreie Schlachtung, während der Traditionsbetrieb Lastruper Fleischwaren für die Ganztierverarbeitung und -vermarktung sorgt. 

Obstfee

Gartenobst systematisch verwertet
Was tun, wenn die Obstbäume im eigenen Garten so viele Früchte tragen, dass man mit dem Verarbeiten nicht hinterherkommt? Um dem Verlust kostbarer Privat-ernten vorzubeugen, verarbeitet das Unternehmen Obstfee diese auf Kundenwunsch zu Fruchtaufstrichen, Desserts und anderen Produkten. Darüber kann auch Obst, welches die Gartenbesitzer nicht benötigen, gegen fertige Obstfee-Produkte eingetauscht werden. Die Dienstleistung richtet sich an Besitzer von Obstbäumen und Sträuchern im Umkreis von 25 Kilometern. Gründerin Daniela Hunger verfolgt das Ziel, ein deutschlandweites Netzwerk von Obstfeen aufzubauen, welche den Service jeweils für ihre Region anbieten. Der Strom zur Produktion kommt aus nachhaltiger Energie und von der hauseigenen Fotovoltaik-Anlage.

'Ne runde Sache

Herausforderung Zweinutzungshuhn
Seit der Gründung 1927 hat sich der Mustergeflügelhof Leonhard Häde auf die Fahne geschrieben, Vorreiter in Sachen Tierwohl, Qualität und nachhaltiger Produktionsweise zu sein. Unter dem Markennamen „Ne Rund Sache“ vermarktet Häde Bio-Eier von Zweinutzungshühnern, die aus einer Kreuzung von Rassehühnern der Ökologischen Tierzucht (ÖTZ) stammen. Sie legen zwar etwas weniger Eier, sind dafür jedoch auch gute Fleischlieferanten. Die Brudertiere können Futter effizienter verwerten als Bruderhähne aus der Hybrid-Legehennenzucht und so sinnvoll zur Mast genutzt werden. Die Hühner sind vom Tag des Schlüpfens an auf dem Hof, bekommen regionales Bio-Futter und haben viel Platz. Der neue Betriebszweig der Hähnchenmast brachte viele Herausforderungen in Aufzuchtplanung und Vermarktung mit sich.

Kategorien Regional-Star 2020