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Kamps Riad

Susanne Klopsch | 24. Juni 2016
Kamps: Riad

Bildquelle: Kamps

Der niederrheinische Bäcker Kamps kombiniert im saudi-arabischen Riad sehr erfolgreich deutsches Back-Know-how mit lokalen Zutaten.

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Saudis stehen auf deutsches Brot. Zumindest auf das Angebot in den beiden Filialen des niederheinischen Bäckers Kamps in Riad. Betrieben werden die Geschäfte in der Meem Plaza (Foto, 400 qm) und Al Nakheel Plaza (300 qm) mit Franchisenehmer Fawaz Alhokair Group. Das Sortiment mit Feinbackwaren, Brot, Snack-Miniaturen, Kuchen mit regionalen Obstsorten wie Mango, Datteln und Zitrusfrüchten kommt bei saudischen Konsumenten sehr gut an: In der Filiale Meem Plaza gibt es Rekordtagesumsätze von bis zu 12.000 Euro, heißt es in einer Pressemeldung von Kamps. Das Sortiment ist preislich für mittlere und höhere Einkommensschichten positioniert. Brote und Snacks liegen auf deutschen Preisniveau (4 bis 7 Euro), Feinbackwaren mit 7 Euro deutlich drüber. Vier Jahre tüftelte Kamps daran, um die Enzymtätigkeit bei den in Schwalmtal aufbereiteten Teigen während ihrer dreiwöchigen Reise in den Mittleren Osten auf ein Minimum zu reduzieren und so die Qualität zu garantieren. Die Teige werd en nach einem patentierten Verfahren heruntergekühlt und eingefroren, ohne dass Enzymtätigkeit und Hefen zerstört werden – um in Riad veredelt und frisch aufgebacken zu werden.


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