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Thüringen Interessen bündeln

Friederike Stahmann | 06. Juni 2011

Die Thüringer Ernährungsbranche geht neue Wege. Es gilt, ausgetreten Pfade zu verlassen: Helfen soll dabei das Cluster Ernährungswirtschaft.

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Die Wirtschaft brummt wieder: ob Autos, Solarzellen, Maschinen oder Mess- und Regeltechnik – Produkte made in Thüringen sind gefragt. So gut und so stark, dass im Trendatlas 2011 der Roland Berger Strategy Consultants empfohlen wird, sie zu fördern. Da die Mittel für Wirtschaftsförderungsmaßnahmen zurückgehen (EU-Strukturfonds), soll mit den verfügbaren Ressourcen nicht im Gießkannenprinzip Geld verteilt werden. Andere Finanzierungsmodelle wie beispielsweise revolvierende Fonds rücken zunehmend in den Fokus. Nicht überall, sondern dort, wo jetzt schon etwas wächst, soll es weiter wachsen. Elf Wachstumsfelder nennt das Strategieberatungsunternehmen von A wie Automobil bis U wie umweltfreundliche Energien. Hier sollen die Gelder hin fließen. E wie Ernährungswirtschaft gehört laut Trendatlas nicht zu den Wachstumsbranchen des Freistaates.

Unternehmen aus Thüringen:

Stirnrunzeln macht sich breit: Der Jahresumsatz der Ernährungswirtschaft von mehr als 3 Mrd. Euro kann sich sehen lassen. Damit hat man einen Anteil von rund 13 Prozent am verarbeitenden Gewerbe. Aber man macht nicht nur Umsatz, sondern beschäftigt auch die Menschen in der Region. Mit einem Anteil von 11,7 Prozent ist die Branche, laut Berger-Analyse, die zweistärkste wenn es um die Erwerbstätigen im verarbeitenden Gewerbe geht. Und das nicht erst seit gestern, sondern im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2008. Im Monatsdurchschnitt verdienen rund 14.500 Beschäftigte im Segment Ernährung ihren Lohn. Tendenz steigend. Die Branche verzeichnete sogar im Krisenjahr 2009 ein Beschäftigungswachstum von 1,6 Prozent. Im vergangenen Jahr lief es noch besser. Man konnte gegenüber den Vorjahren 3,8 Prozent mehr Menschen Arbeit geben.

Ja, die Lebensmittelbranche hat Gewicht. Aber: „Bei den grundlegenden, für die Politik wichtigen Indikatoren – wie etwa gute Zuwächse bei der Bruttowertschöpfung – kann die Ernährungswirtschaft in Thüringen noch nicht punkten", sagt Thüringens Agrarminister Jürgen Reinholz. Die Gründe dafür sind vielschichtig: „Die Ernährungsbranche ist die zweitgrößte Industriebranche Thüringens", sagt Reinholz. Ein Treiber für die Thüringer Industrie ist sie aber nicht. Das soll sich ändern. Wie soll dies erreicht werden? Der Minister gibt das Ziel vor: „Angesichts der weltweiten Marktentwicklung führt an einer stärkeren Vernetzung der Unternehmen kein Weg vorbei. Deswegen haben sich das Thüringer Agrarministerium und das Wirtschaftsministerium verständigt, ein gemeinsames Cluster Ernährungswirtschaft zu initiieren."

Es gibt schon eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Ernährungswirtschaft und dem Thüringer Agrarmarketing bei der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena. Jedoch können über das Agrarmarketing hinausgehende Aufgaben nicht geleistet werden. Geleistet wird schon viel: Organisation von Verbraucher- und Fachmessen, sowohl auf regionaler, nationaler wie auch internationaler Ebene, Warenbörsen mit dem Handel, Qualitätsprogramme, wie „Geprüfte Qualität"-Thüringen", diverse Marketingprojekte wie etwa Verkostungsaktionen und PR-Arbeit.

Flexible Netzwerke

Für Maßnahmen, die über das Aufgabenspektrum des Agrarmarketings hinausgehen, soll und will die Industrie selbst Verantwortung übernehmen. Ein Cluster soll die Repräsentanz im Land und darüber hinaus stärken. Flexible Netzwerke aus Kompetenzträgern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die über die Ernährungsbranche Thüringens zusammenfinden, sollen die gemeinsamen Interessen zur Entfaltung der Wettbewerbsfähigkeit vorantreiben.

Die Idee ist geboren, nun geht es an die Umsetzung. Als ersten Schritt lud das Thüringer Agrarmarketing, unterstützt von dem Marketingunternehmen Conomic aus Halle, Ende April zu einem Workshop nach Jena ein. „Wir sehen uns als Anschieber, als Ideengeber in diesem Prozess", definiert Dr. Norbert Stange, Referatsleiter Förderung und Agrarmarketing bei der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, die Rolle des Agrarmarketings bei der Clusterbildung.

Neben den Veranstaltern saßen auch die wichtigen Unternehmer der Branche mit am Tisch: von den Kloßherstellern, über Brauereien und die Süßwarenindustrie bis hin zu den Wurstfabrikanten. Neben einer Darstellung des Konzeptes, einem ersten Feedback aus den Gesprächen mit Unternehmen aus der Thüringer Ernährungswirtschaft im Vorfeld, einem intensiven Blick nach Nordrhein-Westfalen zum dortigen Cluster „Food-Processing Initiative" gab es am Ende eine regen Meinungsaustausch.

Als Schwerpunkte eines „Thüringer Ernährungsclusters" aus Unternehmersicht kristallisierten sich diese Punkte heraus: Vernetzung mit Politik und Wirtschaft, Kommunikation und PR, Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Information über Trends und Richtlinien, Unterstützung bei der Rekrutierung sowie der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. „Bei der angestrebten Clustergründung geht es weniger um Absatzförderung, sondern vielmehr um Wissenstransfer, Arbeitskräftequalifizierung und Nachwuchsgewinnung. Für Firmen ist es wichtig, junge Leute im Land zu halten oder ins Land zu bekommen, um qualifizierte Arbeitskräfte in ihren Unternehmen zur Verfügung zu haben", fasst Reinholz zusammen.

Und so kann es werden: Zuerst gilt es einen Trägerverein zu gründen. Einen Verein wie viele in Deutschland, getragen von Ehrenamtlichen. Im zweiten Schritt soll ein Clustermanagement zur Koordinierung verschiedener Angebote an den Trägerverein gebunden werden. Ein hauptberuflicher Netzwerkmanager leistet die praktische Arbeit vor Ort.

Auch über Geld wurde beim Workshop schon gesprochen. Das Netzwerk soll sich zum Teil durch die Wirtschaftsförderung des Landes und zum anderen Teil aus Beiträgen der beteiligten Unternehmen tragen. Für den Spätsommer haben die Verantwortlichen die Gründungsversammlung ins Auge gefasst. Mindestes sieben Unternehmen müssen laut Satzung Gründungsmitglieder des Vereins sein. Dr. Stang sieht darin kein Problem.

Als Mitglied im Verein will man auch weiter mit im Boot sitzen, wenn es um die Stärkung des Agrarmarketings in Thüringen geht. „Wir wollen das Miteinander in der Branche stärken", bringt es Dr. Stang auf den Punkt.


DMK Deutsches Milchkontor: Markentreue

Die Marke „Osterland" steht für Frische und Qualität aus Thüringen. Für Verbraucher in den neuen Bundesländern, vor allem in Thüringen und Sachsen, ist sie ein Begriff für Qualitätsware mit gutem Geschmack. Als Regionalmarke mit typisch ostdeutschen Produktrezepturen und der Herkunft aus der Region Erfurt genießen die Produkte bei Verbrauchern hohe Wertschätzung, was sich in großer Markentreue und der deutlichen Bereitschaft, die Erzeugnisse weiter zu empfehlen, ausdrückt.

Im Juni startet man mit der Marke „Osterland" zwei besondere Aktionen. Gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH stellt die Thüringer Molkerei auf ihren H-Milch- und Frischmilcherzeugnissen die schönsten Rad- und Wanderwege in Thüringen vor. Bei einem Gewinnspiel zur Aktion winken Fahrräder, Wanderstöcke und ThüringenCards.

Nicht nur Markentreue allein wird belohnt. Man geht auch gern auf Kundenwünsche ein. Auf vielfachen Wunsch erhöht Osterland bei den Grütze-Erzeugnissen den Anteil der Vanillesoße im Becher und gleichzeitig die Abfüllmenge. Statt 150 g mit 125 g Grütze und 25 g Vanillesoße kommen dann 160 g in den Becher in der Kombination 120 g Grütze und 40 g Vanillesoße. Beworben wird die neue Bechermenge mit Anzeigen, Plakatwerbung und einem Gewinnspiel in Kooperation mit dem Mitteldeutsche Rundfunk „Radio Thüringen".

Das Markenprogramm der Thüringer umfasst Trinkmilch, Sahneerzeugnisse, Butter, Speisequark, Desserts und Kräuterquark. Alle Osterland-Erzeugnisse werden mit größter Sorgfalt hergestellt. Langjährige Erfahrung in der Milchverarbeitung und die hochmodernen Produktionsanlagen sind Grundlage für die erstklassige Qualität des Sortimentes. Viele Osterland-Produkte sind deshalb DLG-prämiert und tragen zudem das Siegel „Geprüfte Qualität Thüringen". Mit diesem Siegel bürgt DMK für die Herkunft der landestypischen Produkte.

Die Marke „Osterland" gehört zum Deutschen Milchkontor (DMK), einem Zusammenschluss der Humana Milchindustrie GmbH und der Nordmilch GmbH zur neuen Nummer 1 der deutschen Milchindustrie. Hinter dem DMK stehen mehr als 11.000 Milcherzeuger der genossenschaftlich organisierten Muttergesellschaften mit 6,7 Mrd. kg Milch. Diese wird an 24 Standorten mit Hilfe von rund 5.500 Mitarbeitern u. a. zu Milchfrischprodukten wie Milch, Joghurt und Quark, Käse, milchbasierten Inhaltsstoffen für die Lebensmittelindustrie sowie Babynahrung, Eiscreme und Gesundheitsprodukten verarbeitet. Mit rund 4 Mrd. Euro Umsatz gehört das Unternehmen auch europaweit zu den Top Ten der Milchindustrie.

//// www.osterland.de

Ablig Feinfrost-Heichelheimer: Mais am Stiel

Die Ablig Feinfrost GmbH hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zuverlässigen Anbieter tiefgekühlter Spezialitäten entwickelt. Unter der in den 60er-Jahren entwickelten Marke Schneemann werden neben den Eiscreme-Klassikern Artikel wie deutscher Mais am Stiel, deutscher Spargel, Thüringer Pilzpfanne oder Mischgemüse angeboten.

Besonderer Beliebtheit im LEH erfreut sich deutscher Mais am Stiel. Die Zuckermaiskolben werden sofort nach der Ernte schonend von Hand geschält, sortiert, vorgegart, mit einem Holzstiel versehen und gefrostet. Gute Böden, günstige Durchschnittstemperaturen und ausreichende Niederschläge ermöglichen es dem Landwirt Hans-Ulrich Bletscher auf dem Lamprechtshof bei Karlsruhe, am Rande der Oberrheinischen Tiefebene, seit mehr als 30 Jahren Zuckermais von höchster Qualität mit einem, typischen angenehm süßen Geschmack zu ernten. Die Kunden vom Mais am Stiel wissen diese Qualität zu schätzen.

Schon 2004 brachte man unter dem Markenname Schneemann in Zusammenarbeit mit Hans-Dieter Werther die Eiscreme-Klassiker Hexenkuss und Hexenkerze am Stiel sowie Vanille-Eiscreme im klassischen Becher wieder in den Handel. Die ungebrochen hohe Nachfrage bestätigt die hohe Akzeptanz bei Handel und Verbrauchern aufgrund des einfachen, klassischen und unverfälschten Geschmackes. In diesem Jahr erweiterte man die Range um die Varianten Hexenkerze Cola/Orange und die Softeisvarianten Moskauer Art und Erdbeer/Vanille.

Der Name Ablig steht in Thüringen und darüber hinaus für die Thüringer Kloßmanufaktur. Ein eigener Vertragsanbau in Thüringen sowie exklusive Rezepturen und Herstellungsverfahren setzen die Maßstäbe, die den guten Ruf der Thüringer Küche ausmachen. Mit der richtigen Symbiose aus handwerklichem Geschick, Erfahrung der Mitarbeiter und modernen Herstellungsverfahren werden Spezialitäten wie Echte Thüringer Klöße nach überlieferten Rezepturen gefertigt.

//// www.ablig.de


Thüringer Waldquell: Im grünen Bereich

„Obwohl die Marktbedingungen aufgrund des langen Winters und sehr kurzen Hochsommers nicht ideal waren, sind wir im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gewachsen", freut sich Thomas Heß, Geschäftsführer Thüringer Waldquell. Mit den drei Marken Thüringer Waldquell, Rennsteig und Vita Cola setzte der Schmalkalender Mineralbrunnen insgesamt 105 Mio. l Mineralwasser und Erfrischungsgetränke ab und bleibt damit die meistverkaufte Mineralwassermarke im Freistaat. „Das zeigt uns, dass die Thüringer regionale Markenqualität und Engagement zu schätzen wissen", sagt Heß.

Und es geht so weiter. Im ersten Quartal 2011 konnte sich nach Firmenangabe der Waldquell-Absatz auf dem guten Vorjahresniveau halten. „Für ein erneut positives Geschäftsjahr verlassen wird uns auch 2011 nicht nur auf Petrus und einen hoffentlich schönen Sommer, sondern entwickeln vor allem unser Sortiment konsequent weiter", so der Geschäftsführer. Positiv haben sich vor allem die Segmente Near Water und Wellness entwickelt. Neue Impulse soll nun auch noch der Thüringer Waldquell Waldler setzen. Seit April dieses Jahres steht die erste Kräuterlimonade Thüringens in den Regalen. Sie basiert auf purem Mineralwasser und enthält weder Süß- noch Konservierungsstoffe. Den Geschmack liefern Auszüge verschiedener Kräuter. Zur Förderung von Verkaufimpulsen wurde Waldler parallel im Handel und in der Gastronomie eingeführt.

Werbemäßig setzen die Schmalkaldener auf ihr inzwischen schon bekanntes grünes Sofa. Auf den Plakaten mit dem grünen Sofa wird die Kommunikation unter dem Claim „Wild auf Kräuter" u. a. durch Retro-Anleihen konsequent auf die neue, junge Zielgruppe eingegangen.

Die Jugend im Blick hat man auch bei der schon im zweiten Jahr laufenden Aktion „Thüringer Klimahelden gesucht". In Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium werden in einem Schulwettbewerb kreative Wege gesucht, um natürliche Ressourcen an Schulen einzusparen. Die drei besten Projekte erhalten eine Anschubfinanzierung, um die Ideen in der Praxis umzusetzen.

//// www.twq.de

EWU Thüringer Wurst und Spezialitäten: Grillsaison

Eine „löwenstarke Grillsaison" hat die EWU Thüringer Wurst und Spezialitäten für dieses Jahr ausgerufen. Dafür hat man sich in Serba so einiges einfallen lassen und die Grill-Range erweitert. So gibt es neben den klassischen Thüringer Rostbratwürsten im 5er- oder 10er-Pack nun auch Grilltaler in drei Varianten: Taler aus Thüringer Bratwurstbrät verfeinert mit Kräutern, aus grobem Fleischkäse oder Taler nach Pizzaart. Mit den letzteren will man ein junges Publikum ansprechen. Die Grillspezialitäten gibt es im nationalen LEH und im Discount. Stolz ist man auch auf die Ausweitung der Konservenrange.

Würstchen und Wurst gibt es inzwischen in vielen Variationen. „Wir sind unter allen fleischverarbeitenden Betrieben im Freistaat Thüringen der größte Konservenproduzent", freut sich Vertriebschef Jörg Schlichting. Die Range reicht von Würstchen und Bockwurst, Leberwurst und Rotwurst bis hin zu Jagdwurst, Gehacktem, Zwiebelleberwurst und Soljanka. Dass das Unternehmen Wert auf Transparenz legt, zeigt sich auch bei der Verpackung: Die Verpackung der Wurst- und Würstchen-Konserven ist aus Glas. Grüne Deckel und das Logotier des Betriebes, der „Löwe", sowie die Gründungszahl „1894" verbinden Tradition und modernes Design. Transparenz zeigt man aber auch bei den „inneren Werten". Wurst aus Serba enthält nach Möglichkeit keine Konservierungsstoffe und keine künstlichen Aromen. Thüringer Rotwurst, Rostbratwurst und Leberwurst aus dem Hause EWU tragen das EU-Siegel „Geprüfte geographische Angabe".

Traditionen bewahren ist ein Teil der Firmenpolitik. Auf der anderen Seite investiert man in neue Technik. So erleichtert seit diesem Jahr eine neue Etikettierungsmaschine die Arbeit durch den gleichzeitig Auftrag von Etiketten oben und unten auf den Wurstpackungen. Dies alles hat schon im vergangenen Jahr dazugeführt, dass man auf ein Umsatzwachstum von 8 Prozent zurückschauen kann.

//// www.ewu-thueringer.de


Goldmännchen: Bachblüten

Für Goldmännchen heißt die Devise: Tee kann und sollte mehr sein als ein bloßer Durstlöscher. Die Tees von Goldmännchen bieten Unterstützung für den individuellen Alltag der ganzen Familie. Dazu beschreitet man im thüringischen St. Gangloff mit der Goldmännchen-Teeserie „Blütenkraft" ganz neue Wege. Die elf Sorten sind auf die verschiedensten Lebenssituationen abgestimmt und sollen unterstützend wirken nach dem Motto: „Noch nie waren Wohlbefinden, Zuversicht und Vertrauen so nah wie jetzt".

Mit dieser Innovation greift Goldmännchen die altbewährte, englische Bachblüten-Therapie von Dr. Bach neu auf und kombiniert diese mit traditionellem Kräuterwissen. Nach dem sehr gut erforschten Konzept unter Verwendung der Bachblüten wird hier eine Möglichkeit geboten, in schwierigen Situationen des Alltags eine Erleichterung zu finden. Bachblüten sind Essenzen aus 38 wild wachsenden Blüten und reinem Quellwasser. Ihren Namen verdanken die Blüten dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886 bis 1936), dem „Entdecker" der Blüten-Therapie. Die Blüten werden nach den Vorgaben von Dr. Bach gesammelt und nach seinen entwickelten Methoden aufbereitet. Die Blütenessenzen können miteinander kombiniert werden und sollen frei sein von Nebenwirkungen.

Die „Blütenkraft"-Teeserie aus dem Hause Goldmännchen umfasst elf individuell abgestimmten Sorten. Sie tragen die Namen „Rettung", „Liebesglück", „Lady", „Gentlemen", „Biorhythmus", „Guter Schlaf", „Mut & Kraft", „Geduld & Innere Ruhe", „Gute Freunde", „Wertschätzung" und „Konzentration". Die Zutaten- und Essenzliste der einzelnen Tees ist umfangreich. So basiert der Tee „Konzentration" auf Hagebutten, Äpfeln, natürlichem Aprikosenaroma, Süßholzwurzel, Furchtkelchen von Hibiskusblüten, Orangenschalen und Zitronenschalen: alles in Bioqualität. Diese Komposition wird durch eine spezielle Bachblüten-Essenz ergänzt.

Aber nicht nur diese Tees erfüllen hohe Qualitätsstandards. Alle Goldmännchen-Tees aus St. Gangloff/Thüringen sind nicht nur nach den strengen gesetzlichen Vorschriften für Lebensmittel geprüft, sondern werden regelmäßig nach IFS zertifiziert. Die Goldmännchen Produktion arbeitet unter Beachtung der HACCP-Standards sowie vielfältiger zusätzlicher Kontrollen im hauseigenen Labor in Kressbronn am Bodensee. Auf diese Weise kann zu jedem Zeitpunkt eine konstant hohe Qualität jeder einzelnen Mischung garantiert werden.

//// www.goldmaennchen-tee.de

Viba sweets: Schichtweise

Die Innovation des Jahres 2010 aus dem Hause Viba sweets war und ist geschmacklich eine echte Neuheit: Nougatini. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Nougat Klassik zwischen zwei Original Filinchen Knusperbroten. Für alle Nichtkenner von Filinchen: Diese Knusperbrote sind keine Waffeln, kein Knäckebrot, sondern ein ultraleichtes Knusperbrot. Das Traditionsprodukt stammt aus dem Hause Gutena in Apolda. Leicht und mild im Geschmack, ist es trotzdem knusprig im Biss und ideal zu kombinieren. Viba sweets ergänzt die Filinchen mit ihrem Nougat. Als 15-g-Snack im 3er-Mulitpack sollen Verbraucher sich eine kleine Pause im Café, im Auto, Beruf, Schule oder einfach nur Zwischendurch gönnen.

Eine Schicht-Kombination, die beim Kunden ankommt. Die Folge sind gute Listungen im LEH. So gut, dass man sie auch umsatzmäßig in Schmalkalden 2011 fest im Blick hat: „Die Tendenzen für das Jahr 2011 sind hinsichtlich der Umsatzentwicklung durchaus erfreulich", sagt Karl Heinz Einhäuser, geschäftsführender Gesellschafter der Schmalkaldener Süßwarenfirma. Und er begründet: „Hier macht sich die schon relativ breit realisierte Listung des neuen Artikels Nougatini bemerkbar, der kaum das bestehende Sortiment kannibalisiert."

Für den LEH stellt Viba Regalkartons mit je 16 oder 72 Packs sowie eine attraktive Zweitplatzierung zur Verfügung. Unterstützt wird der Abverkauf durch Printwerbung in Fachzeitschriften. Am Point of Sale wird es Promotion-Aktionen mit gekoppeltem Gewinnspiel geben, die zusätzliche Aufmerksamkeit durch regionale TV-Werbung zwischen der 36. und 39. Kalenderwoche bekommen.
In Schmalkalden ruht man sich aber nicht auf den Erfolgen aus. So wird es ab September „Weihnachts-Nougat" geben. Der Thüringer Süßwarenhersteller hat drei Geschmackskombinationen kreiert, nämlich „Lebkuchen-Mandel-Nougat", „Krokant-Nougat" und „Spekulatius-Nougat". Dass auch das Weihnachtsnougat einen guten Abverkauf erfahren wird, scheint fast sicher. Denn, so Konzernchef Karl Heinz Einhäuser, der Weg bis in den LEH ist für Neuheiten ein schwerer: „Sie gehen zunächst als 'Genuss des Monats' den Weg durch unsere Shops. Werden diese Artikel gut nachgefragt, kommen sie als Regalartikel in unsere Shops und erst, wenn sie sich auch dort überdurchschnittlich entwickeln, bieten wird diese Artikel auch im LEH an".

//// www.viba-sweets.de

LPV GmbH

Am Hammergraben 14
56567 Neuwied
Tel.: +49 (0)2631 879-0
Fax: +49 (0)2631 879-201

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