Globus Koblenz „Der modernste Globus-Markt“

Aus Alt mach Neu: In Koblenz hat Globus einen Neubau im Industriegebiet eröffnet, mit großer Fläche und technischen Neuerungen. Der Markt in Citylage schließt.

Freitag, 17. Oktober 2014 - Ladenreportagen
Heidrun Mittler
Artikelbild „Der modernste Globus-Markt“
Bildquelle: Hoppen

Nach einem Jahr Bauzeit ist das jüngste Globus SB-Warenhaus in Koblenz an den Start gegangen. Es handelt sich um den „deutschlandweit modernsten Markt“ des Unternehmens, wie Globus-Geschäftsführer Johannes Scupin betont. Das Objekt beeindruckt nicht nur durch seine immense Größe von 10.000 qm, die auf zwei Etagen verteilt sind. In Koblenz werden auch ein paar technische Neuerungen getestet. Kunden, die sich bei „Scan & Go“ beteiligen möchten, müssen sich zuvor registrieren. Dann können sie während des Einkaufs mit einem Handgerät ihre Artikel selbst scannen und an einer der vier speziellen Kassen zahlen – das System erspart also das Ein- und Ausräumen aufs Band.

Erstmals setzt Globus einen selbst entwickelten Artikelfinder ein. „Das System erleichtert unseren Kunden die Orientierung enorm“, so Uwe Herrmann, Geschäftsleiter in Koblenz. Interaktive Terminals zeigen dem Kunden auf einer Grundriss-Skizze, wo sie den gewünschten Artikel finden, detailgenau bis zum betreffenden Regal. Eine direkte Anbindung ans Warenwirtschaftssystem stellt sicher, dass der Artikelfinder stets aktuell informiert.

Goodster“ ist die Bezeichnung für ein „Kunden-Überraschungs-System“. Es handelt sich um einen Automaten des Unternehmens Goodster, der in der Vorkassenzone platziert ist. Es funktioniert mit Unterstützung von Lieferanten, die Artikelproben zur Verfügung stellen (Food und Nonfood, auch kühlbedürftige Ware). Beim Scannen des Einkaufs registriert das System, ob ein Kunde mindestens ein Produkt im Warenkorb hat, das bemustert wird. Dann bekommt der Käufer einen zusätzlichen Strichcode auf den Kassenbon, den er am Gerät scannt und so am Automaten die passende Produktprobe bekommt.

Der Globus-Philosophie entsprechend liegt ein Schwerpunkt auf der handwerklichen Produktion direkt im SB-Warenhaus. Beispiele sind die Meisterbäckerei und die Fachmetzgerei. Zudem wird Sushi vor den Augen der Kunden frisch gerollt, zudem wird eine Salatbar mit frisch geschnittenen Salaten, selbst hergestellten Dressings und Desserts bestückt.

In den Neubau hat Globus rund 40 Mio. Euro investiert. Dabei ist Koblenz an sich kein neuer Standort. Schon seit 30 Jahren ist das Unternehmen im Löhr-Center vertreten. Das Center in der Innenstadt schien den Globus-Verantwortlichen nicht mehr zeitgemäß, aber man wollte die Kundschaft nicht verlieren und entschloss sich zum Neubau. 2015 wird der alte Markt schließen.

Globus Koblenz-Bubenheim
  • Adresse: Jakob-Caspers-Str. 256070 Koblenz-Bubenheim
  • Eröffnung: 19. September 2014
  • Verkaufsfläche: 10.000 qm
  • Sortiment: bis zu 80.000 Artikel
  • Gastronomie: selbst betriebene Imbissstände (Fleischkäsebrötchen, Currywurst etc.), Bäckerei/Café, SB-Restaurant mit wechselnden Gerichte (Steak und Schnitzel, Salate, Asia-Station, Pizzaofen, vegane Küche)
  • Besonderheit: handwerkliche Produktion in Bäckerei oder bei Salaten. Sushi wird direkt im Markt hergestellt.
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa 8 bis 22 Uhr

Bilder zum Artikel

Bild öffnen Im Test: Self-Scanning soll das Einkaufen schneller machen. 8 Für die kleinen Kunden: Ein Holzhaus zum Spielen, mitten im Markt.
Bild öffnen Klotzen statt Kleckern: Die Obst- und Gemüseabteilung umfasst 600 qm. Viele Supermärkte haben nicht mehr Platz für ihr gesamtes Sortiment.
Bild öffnen Arbeitsintensiv: An der Sushi-Bar wird die asiatische Speise zum Mitnehmen frisch zubereitet.
Bild öffnen Für jeden Tag ein anderer Käse: So lautet die Werbeaussage in der Käseabteilung.
Bild öffnen Orientierung: Bei einer Auswahl von 900 Weinen kann man schon einmal den Überblick verlieren. Weinfachberater und ein interaktiver Bildschirm geben den Kunden Empfehlungen.
Bild öffnen Ungewöhnliche Kategorie: Vorratskauf einfach gemacht – Globus bietet eine Auswahl an Produkten, die man üblicherweise zuhause hat.
Bild öffnen Obergeschoss: Hier findet man alles Nicht-Essbare. Im Zentrum liegt die Drogeriewelt mit Kosmetikstudio und Fachberaterin.
Bild öffnen Im Test: Self-Scanning soll das Einkaufen schneller machen.
Bild öffnen Ständig frisch: Die Meisterbäckerei auf der Fläche sorgt für Backwaren und Konditoreiprodukte – und nebenbei für einen appetitanregenden Geruch.
Bild öffnen Ein Renner: Die Mitarbeiter der Käsetheke portionieren Käsewürfel und ergänzen mit Obst.
Bild öffnen Jetzt geht’s los: Uwe Herrmann, Geschäftsleiter und Chef von 320 Mitarbeitern, wartet bei der Eröffnung auf die ersten Kunden.
Bild öffnen Für die kleinen Kunden: Ein Holzhaus zum Spielen, mitten im Markt.
Bild öffnen Überall online: Im Gastronomiebereich finden bis zu 300 Personen Platz. Hier ist – wie im gesamten restlichen Markt – WLAN frei verfügbar.

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