Berlin - Brandenburg Regional vernetzt - Friki

Brandenburger und Berliner Unternehmen habe ihre Teilnahme an der Anuga der Förderung durch das Brandenburger Ernährungsnetzwerk BEN zu verdanken.

Donnerstag, 03. November 2011 - Länderreports
Silke Bohrenfeld
Artikelbild Regional vernetzt - Friki
Bildquelle: fotolia

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Friki: Faires Hähnchen

Ein verbraucherorientiertes zeitgemäßes Geflügelsortiment, eine schlanke und effiziente Produktion sowie ein hohes Maß an gesellschaftlichem Engagement sind drei wichtige Säulen, mit Hilfe derer Friki seit Langem zufriedenstellende Umsatzzahlen erwirtschaftet. „In den letzten Jahren konnten wir kontinuierlich Wachstumsraten von 6 bis 7 Prozent verzeichnen“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Lammers. „Auch für dieses Jahr erwarten wir ein deutliches Plus“, so Lammers. Deshalb investiert Friki weiter in den Ausbau seiner Produktionsanlagen. Rund 2,5 Mio. Euro stellt das Unternehmen in diesem Jahr für Erweiterungen und Modernisierungen zur Verfügung. Der Schlachtbetrieb in Storkow (Brandenburg) wurde bereits um rund 2.000 qm erweitert. Der Ausbau wird die gesamte Prozessführung weiter optimieren und dabei den Ausbau einer nachhaltigen Produktion fördern. An neuen Konzepten und Produktideen mangelt es dem Geflügelhersteller nicht. Gerade erst hat Fr iki die ersten Fairmast-Hähnchen aus tierfreundlicher Aufzucht in Deutschland auf den Markt gebracht. „Die aktuellen Diskussionen zum Thema Tierwohl und Nachhaltigkeit beweisen es: Der Markt ist bereit für eine neue Generation von Geflügelprodukten. Bezahlbarer Tierschutz ist ein Argument, das auch in Deutschland überzeugt“, sagt Lammers, Geschäftsführer.

Wichtiger Partner des Fairmast-Konzeptes ist die niederländische Tierschutzorganisation „Dierenbescherming“, die sich mit ihrem „Beter Leven“-Siegel auf jedem Fairmast-Produkt für eine Aufzucht nach strengen Tierschutzkriterien verbürgt. Platz, Auslauf und Tageslicht sowie die Ställe seien dem natürlichen Verhalten der Tiere angepasst und garantierten Fairmast-Hähnchen bessere Lebensbedingungen. Zwar seien die Hähnchen keine Biohähnchen, böten dem Verbraucher aber einen Kompromiss zwischen herkömmlicher Ware und teurem Biogeflügel. Der Preis für Fairmast-Produkte liegt rund 30 Prozent über dem herkömmlichen Preisdurchschnitt, aber noch immer unter Biopreisniveau?

//// www.friki.de

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